2003

Dezember 2003

Bessunger Jam Session
Freitag, 19. Dezember, 20:30 Uhr, Jazzinstitut

Zur Weihnachtszeit gehören sprechende Weihnachtsmänner, Lebkuchen und die Weihnachtssession des Fördervereins Jazz e.V. Wie in den letzten Jahren wird die Session vom legendären Vorstandstrio eröffnet.

Jürgen Wuchner Group feat. Harry Beckett
Montag, 15. Dezember, 20:30 Uhr, 603 qm, Alexanderstr. 2

Mit Jürgen Wuchner (Hessischer Jazzpreisträger 1996) spielen der Schlagzeuger Janusz Stefanski (Hessischer Jazzpreisträger 2003) und der phantasievolle Multiinstrumentalist der Kölner Saxofon Mafia Wollie Kaiser. Special Guest ist Harry Beckett aus London, der bereits mehrfach als Dozent der Jazz Conceptions in Darmstadt war. Becketts betont warmer seelenvoller Trompetenklang ist über die Grenzen des Jazz hinaus hoch geschätzt, prägte den Sound der Bands Mike Westbrooks, Keith Tippetts und Chris McGregors.

Die Enttäuschung
Donnerstag, 11. Dezember, 20:30 Uhr, Bessunger Knabenschule

Eine Formation, die nicht ist, was ihr Name zu ver

Die Enttäuschung

sprechen scheint. Die Enttäuschung ist in Wirklichkeit ein Knaller erster Sahne: Die vier Berliner Musiker widmen ihre Arbeit sowohl großen Komponisten wie Thelonious Monk als auch den Schreibern aus der eigenen Reihe, Mahall und Dörner, die moderne und zeitgenössische Stile einbringen. Das besondere Interesse der Band gilt der mit Performance-Elementen durchsetzten Improvisation, die erst in Live-Konzerten ric

htig zum Tragen kommt. Jan Roder *1968, zunächst Rockmusiker, seit 1995 gefragter Bassist in Berlin Axel Dörner *1964, studierte Klavier und Trompete an der Musikhochschule Köln (bei Malte Burba), lebt und arbeitet seit ??94 in Berlin. Uli Jenneßen, *1964, studierte zunächst Sprachen und Philosophie, seit 1986 freischaffender Jazzschlagzeuger in Berlin. Rudi Mahall studierte klassische Klarinette, seit 1989 Auftritte im In- und Ausland mit Avantgardebands "Der rote Bereich"

The Tradition Trio
Mittwoch, 3. Dezember, 20:30 Uhr, Jazzinstitut

Johannes Bauer (tb), Alan Silva (keyb), Roger Turner (dr)

Posaunist Johannes Bauer prägte die DDR-Jazzscene der 80er Jahreentscheidend mit. Alan Silva gilt als ein Zeitzeuge des amerikanischen Free Jazz, arbeitete mit Cecil Taylor. Albert Ayler, Sun Ra undAlexander von Schlippenbach. Roger Turner ist seit Jahren einunüberhörbares Mitglied der europäischen Improvisationsscene. Er begann im Blues- und Pop-Bands und spielte u.a. mit Lol Coxhill, ToshinoriKondo, Derek Bailey und Cecil Taylor. Im "Tradition Trio" feiern sie die Tradition des freien Jazz und derfreien Improvisation

November 2003

Bessunger Jam Session mit Flaming Four
Freitag, 28. November, 20:30 Uhr, Jazzinstitut

Christopher Dell & John Schröder
Freitag, 21. November, 20:30 Uhr, Jazzinstitut

Vibraphonist Christopher Dell und Gitarrist John Schröder sind Meister ihres Instrumentes. Beide sind musikalische Ausnahmeerscheinungen und haben einen Höllenspaß bei der Improvisation. Und das allein garantiert einen abwechslungreichen Abend: unvorhersehbar, spannend, risikobereit. Dell/Schröder entwickeln musikalische Prozesse, bei denen die Zuhörer ständig aufgefordert sind, die Musiker zu begleiten.


Stefan Scheib Quartet
Freitag, 7. November, 20:30 Uhr, Jazzinstitut
Stefan Scheib Quartet

Wollie Kaiser - Tenor- und Sopransaxophon, Bass- und Kontrabassklarinette
Frank Wingold - Akustische und Elektrische Gitarre
Stefan Scheib - Kontrabass, Soundscapes
Jochen Krämer - Schlagzeug, Perkussion, Stimme

Musik für den [Kurz]Film im Kopf - zeitgenössische Musik, im Jazz verwurzelt, die von der Brillianz, Improvisationskunst, Kommunikationswut und Energie der vier Instrumentalisten lebt; von dynamischer Streitkultur und hitzigkühlen Statements zu Themen, die mal der eine, mal der andere in die Runde schmeißt. Im STEFAN SCHEIB QUARTETT fließen unterschiedliche Einflüsse zusammen zu einem spannenden musikalischen Setting. Aufhänger sind kürzelhafte Themen im weiten Feld zwischen Folklore, Drum'n Bass Grooves, Aleatorik, Blues-Feeling, New Jazz und konkreter Musik. Den Bogen zwischen diesen Themen spannen freie Ensembleimprovisationen, solistische Ausflüge, Gefrickel und Noise-Attacken. Guter Geschmack und handwerkliches Können der Musiker lassen die Zuhörer auf dieser Reise nicht außen vor und sorgen für einen gelungenen Trip.


Gabriele Haslers Relevant News feat. Christof Thewes
Samstag, 1. November, 20:30 Uhr, Bessunger Knabenschule
Konzert des deutschen Musikrats

Gabriele Hasler (Bremen), voice, comp., Roger Hanschel (Köln), alto/F-mezzo.sax, Claas Willeke (Sbr.), alto/bar. sax, bass clarinet, Hartmut Oßwald (Sbr.), tenor sax, bass clarinet, Helmut Becker (Trier), trumpet, Christof Thewes (Sbr.), trombone, arr. , Ralph Beerkircher (Bonn), guitar, Tomas Ulrich (New York), Violoncello, Martin Schmidt (Sbr.), el. bass, mandolin, Daniel Prätzlich (Sbr.), drums, perc.,

Das Tentett "Gabriele Haslers Relevant New

Gabriele Hasler

s" führt die 1992 mit "Gabriele Haslers Personal Notebook" begonnene konzeptionelle kompositorische Arbeit fort und überführt sie in die Klangsprache eines Großensembles. Stilistisch bewegt sich Gabriele Haslers Musik im Rahmen des zeitgenössischen Jazz, die Arrangements von Christof Thewes bringen sie klang- und groove-orientiert auf den Punkt, das international besetzte Ensemble garantiert ein spannendes und mitreissendes Konzerterlebnis, in dem Arrangement, Komposition und Improvisation zu einem pulsierenden Amalgam verschmelzen.

Gabriele Hasler begann Anfang der 80er Jahre ihre intensive Auseinandersetzung mit Jazz und Improvisierter Musik. Texte sind ihr wichtig. Neben eigenen, die sie in englisch, deutsch oder ihrer Phantasiesprache "Esperango" verfasst, bezieht sie immer wieder fremde Lyrik in ihre Arbeit mit ein. Ihre kompositorische Arbeit hat eine eigene und unverwechselbare Tonsprache: verzwickte Grooves und Loops, durchgeformte Spannungsbögen und spätromantische Harmonik kennzeichnen ihre durchgestalteten Improvisationen.

Konzert des deutschen Musikrats

Oktober 2003

Montag, 20. Oktober, 20:30 Uhr, Gewölbekeller des Jazzinstituts

Markus Fleischer Quartett feat. Adam Nussbaum
Adam Nussbaum (drums). Markus Fleischer (guitar), Adam Nussbaum (drums), Ulli Jünemann (saxes) & Johannes Schaedlich (b

ass).

Freitag, 17. Oktober, 20:30 Uhr, Gewölbekeller des Jazzinstituts

Uwe Oberg Trio Uwe Oberg Piano

Georg Wolf Bass

Uwe Oberg

Jörg Fischer Schlagzeug

Mit seinem neuen Trio mit alten Bekannten zeigt sich der Wiesbadener Pianist im vertrauten Format: energetische Musik, in der sowohl erdige Grooves, atonale Melodien als auch lyrisch-fragile Soundscapes ihren Platz finden. Welches Material Oberg auch

immer spielt, alles transformiert er in seine sehr persönliche, schillernde Klaviersprache

, die stilistische Grenzen sprengt. "Oberg gehört

zu den interessantesten freien Pianisten der jüngeren Generation." (Michael Rieth/FR).Seine Triopartner sind der Giessener Bassist Georg Wolf, der sich sowohl in frei improvisierten als auch in jazzigen Zusammenhängen bewegt, als auch einer der aufregendsten deutschen Schlagzeuger, Jörg Fischer.

Samstag, 4. Oktober, 20:30 Uhr, Gewölbekeller des Jazzinstituts

Far too Easy

Seit "Four too Easy" zur Eröffnung der Jam-Session im Mai 2003 das Publikum begeisterte, hat sich bei der Formation einiges getan. Die Band verstärke sich mit einem weiteren Tenorsaxophon und tat sich mit der Darmstädter Sängerin Petra Bassus zusammen. Aus dem Quartett " For too Easy" wurde das Sextett "Far too Easy".
Nach erfolgreichen Gastspielen in Frankfurt, Idstein und Hofheim stellen Petra Bassus voc, Hartmut Prescher sax voc, Henner Keim sax, Horst Bittlinger piano, Thomas Heldmann bass und Thomas Hoffmann drums ihre teilweise eigenwilligen Interpretationen und Eigenkompositionen auch dem Darmstädter Publikum vor.

September 2003

Freitag, 19 September

Joseph von Westphalen:

Wie man mit Jazz die Herzen der Frauen gewinnt - eine gelesene Jazzparty

Das Jazzinstitut, der Förderverein Jazz und Buch Habel haben den Schriftsteller und Jazz-DJ Joseph von Westphalen in den Gewölbekeller des Jazzinstituts auf dem Bessunger Jagdhof eingeladen. Westphalen, einem großen Publikum vor allem durch seine Harry-von- Duckwitz-Trilogie und seine beiden zauberhaften CD-Kompilationen mit obigem Titel bekannt, liest aus seinen Büchern und legt dazwischen immer wieder Perlen der Jazzgeschichte für sein Publikum auf. Das Jazzinstitut wird an diesem Abend auch in den Bibliotheksräumen seine Türen öffnen und interessierten Besuchern Führungen durch die Räume des europaweit größten öffentlichen Jazzarchivs anbieten.

Ort: Gewölbekeller unterm Jazzinstitut, ab 20.30 bis etwa 1 Uhr

 

August 2003

Sonntag, 3. August, 18.00 Uhr, Bessunger Jagdhof

Uli Partheil and Friends feat. Tom Nicholas
Isabelle Bodenseh (fl), Uli Partheil (p), Jürgen Wuchner (b), Tom Nicholas (perc)

Auch in diesem Sommer wird der Jagdhof vor dem Jazzinstitut immer wieder musikalisch belebt. Im August bringt traditionsgemäß Uli Partheil mit seiner Band und dem Gast Tom Nicholas karibisch-kubanisches Flair in den Platanenhain.


Juni 2003

Mittwoch, 18. Juni 2003, 21:00 Uhr

Jenny Behrens Group
Jazzinstitut Darmstadt, Bessunger Strasse 88d
Die aus Göttingen stammende Jenny Behrens und ihre sechs musikalischen Weggfährten bürgen für klassisch guten Jazz der alten Schule. Stehen auch die großen Jazzstandards eindeutig im Mittelpunkt, überrascht die Posaunistin Behrens mit modernen Arrangements und eigenen Kompositionen. Von der ehemaligen Bebopnummer im Salsagewand und Ellingtons "Caravan" im 7/4 Takt bis hin zur coltraneschen Ballade und Freddi Hubbards "Superblue" im 70er Glitter Stil läßt das Repertoire der sieben Musiker reichlich Raum für Neuentdecktes und Neugestaltetes.
Besetzung: Jenny Behrens (Posaune, Arrangement), Michael Schmidt (Trompete), Andreas Rupp (Saxophon, Bassklarinette), Christoph Heckele (Piano), Thorsten Steudinger (Kontrabass), Philipp Rittmannsperger (Schlagzeug), Christoph Scherer (Percussion)

Freitag, 27. Juni 2003, 20.30 Uhr

Bessunger Jam Session
Jazz-Combo der Bertolt- Brecht-Schule


Mai 2003

Samstag, 2. Mai, 20.30 Uhr

Afro Cuban Chamber Music
mit
Gerd Putscheff (Violine)
Christoph Spendel (Piano)

Caballeros, Claviere Cammermusik, Claves, Clavier, Cellergeige, Cantilenen, Cuba...

... also keine Violinsonaten, kein K(C)latschverbot zwischen den Sätzen, sondern: ein hochvitales Duo zweier virtuoser Musiker, deren Repertoire die jazzmusikalische Tradition genauso umfasst (sprich: Ellington) wie Funk- und Latinrhythmen oder eigene Kompositionen. Der Schwerpunkt des Abends aber liegt in der Karibik: Die beiden Musiker geben den Stücken von Chucho Valdes, Tito Puente oder Tony Martinez eine ganz besondere, kammermusikalische Klangfärbung, schaffen es, ohne den üblichen Perkussionsapparat die rhythmische Energie und den typischen Sound afro-kubanischer Musik zu zaubern.

Freitag, 9. Mai, 20.30 Uhr

"KC" und Gerd Schumacher Quinett
Jazzkeller im Kavaliershaus, Bessunger Strasse 88d, Darmstadt

Rock gegen Jazz, Rock mit Jazz. Dass die beiden musikalischen Stilrichtungen sich treffen können, beweisen zwei Ensembles aus der Region, die an diesem Abend miteinander und nicht gegeneinander antreten. Für den Rock steht die Band "KC", die Cover von Little Feet, Steely Dan, Gary Moore, Lousiana Les Roux und anderen spielt. Für den Jazz steht das Gerd Schumacher Quintett mit Eigenkompositionen sowie Stücken von Harry Beckett, Joe Henderson, Peter Herbolzheimer, Janusz Stefanski und anderen. Trompeter Schumacher und Schlagzeuger Peter Paasche sind weitere Bindeglieder - sie spielen in beiden Bands.

"KC" sind: Manfred Ditz (g,voc), Hans Jörg Halva (b,voc), Manfred Oheimer (keyb,voc), Peter Paasche (d), Gerd Schumacher (tp,voc)

Das Gerd Schumacher Quintett sind: Peter Paasche (d), Eberhard Petri (g), Reinhard Pfeil (b), Gerd Schumacher (tp,voc), Harald Teichert (p)

Freitag, 16. Mai, 20.30 Uhr

Doppelkonzert:n der Bessunger Knabenschule h.o.t.b. und Yahoos - Improvised Music
home of the beast (h.o.t.b.) steht für lustvoll improvisierte Musik ohne Angst vor Bösewichten, für kraftvolle Klänge im Spannungsfeld zwischen freier Improvisation, Rock, experimenteller Klangforschung, Minimal, Electronica und einer eigenartigen Gattung, die sie Jazz nannten. In einem Doppelkonzert mit der hessisch-saarländischen Formation Yahoos, ergibt sich die Möglichkeit Klänge neu zu entdecken. Frei nach dem Motto: "Differenz ist nicht Makel, sondern Chance!"
h.o.t.b: Helmut Behler-Wendt, Johannes Frisch und Peter Hollinger
Yahoos: Christof Thewes, Thomas Honecker, Jörg Fischer, Joker Nies


April 2003

Donnerstag, 10. April, 20.30 Uhr

Der Rote Bereich Bessunger Knabenschule

SPIEGEL online schrieb: "Wer Kompositionen Mein Sportheim oder Ich geh' zur Polizei nennt, ist offensichtlich alles andere als bierernst. Und so klingt auch die Musik dieses Trios infernal aus Gitarre (Frank Möbus), Bassklarinette (Rudi Mahall) und Schlagzeug (Oliver-Bernd Steidle): witzig, schräg und dabei kunstvoll inszeniert." Nicht dass die Herren mit den komischen Anzügen, den hochgestellten Krägen und den langen Koteletten ergraute Jubilare wären, aber dennoch: der rote Bereich wird zehn Jahre alt und Bassklarinettist Rudi Mahall, Gitarrist Frank Möbus und Neu-Schlagzeuger Oliver B. Steidle zelebrieren vital, schrullig und skurril wie eh und je ihre kunstvoll inszenierte Musik auf eine erfrischend unangestrengte Art.

Sonntag, 13. April, 20.30 Uhr

Underkarl
Jazzkeller im Kavaliershaus, Bessunger Strasse 88d, Darmstadt

Die Kölner Band Underkarl sprengt alle Grenzen zwischen Jazz, Neuer Musik und elektronischer Tanzmusik. Grundlage der Musik ist ein Fundus aus mittlerweile über 100 Jahren Jazzgeschichte. Improvisation - das wichtigste Merkmal des Jazz - ist in dieser Formation nicht mehr nur den einzelnen Solisten oder sogenannten Kollektiven innerhalb bestimmter Stücke vorbehalten -im Gegenteil: zusätzlich spielt und improvisiert die ganze Gruppe mit den vorher erarbeiteten Formteilen und Fragmenten, d.h. formale Abläufe und Reihenfolgen ergeben sich direkt aus dem Spiel. Diese offene Spielhaltung hält die Band (..und das Publikum) wach, reaktionsschnell und spontan, schafft Raum für Unvorhersehbares und macht jedes Konzert zu einer einzigartigen Performance. Nebenbei beweisen die 5 Musiker Sinn für eines der wenigen Dinge, die es wirklich wert sind, ernstgenommen zu werden: Humor. Mit Sebastian Gramss (Bass), Nils Wogram (Posaune), Lömsch Lehmann (Saxophon und Klarinette), Frank Wingold (Gitarre, noisetables) und Dirk-Peter Kölsch (Schlagzeug).


März 2003

Freitag, 7. März, 20.30 Uhr

Gabriele Hasler / Roger Hanschel Duo
Jazzkeller im Kavaliershaus, Bessunger Strasse 88d, Darmstadt

Gabriele Hasler hat bei den letzten Darmstädter Workshop "Jazz Conceptions" sowohl die Teilnehmer ihrer Gruppe begeistert als auch das Publikum mitgerissen mit ihren einfühlsamen, spannenden Improvisationen, die mitten im Jazz stehen und doch immer wieder darüber hinausweisen. Seit 1994 arbeitet sie oft im Duo mit dem Saxophonisten Roger Hanschel. Beide übernehmen gleichberechtigt die Verantwortung für Groove und Harmonik, für Melodie und Sound, für Energie und Dynamik. Texte und Kompositionen werden in virtuosen, hochexpressiven Improvisationen weitergesponnen, ausgeleuchtet und dekonstruiert, neu zusammengefügt. Mit seinem neuen Programm "Pigeon" kann das Duo auf mittlerweile vier Konzertprogramme zurückgreifen.

Freitag, 14. März, 20.30 Uhr

Gebhard Ullmann's Conference Call
Bessunger Knabenschule

Ein exquisites Jazz-Quartett um den Saxophonisten/Klarinettisten/Flötisten Gebhard Ullmann, der bis heute mehr als 20 CDs veröffentlicht hat. Er hat diverse Preise erhalten (Jazzpreis des SWF, Preis der Deutschen Phonoakademie) und lebt und arbeitet heute in Berlin und New York. Bei diesem Konzert präsentiert er sein aktuelles Quartett "Conference Call" mit New Yorker Musikern: Michael Jefry Stevens, Piano. In der Knabenschule schon zu erleben bei der Stevens-Fonda-Group (April 2001). Joe Fonda, Bass, ist festes Mitglied bei Anthony Braxton. George Schuller, exzellenter Drummer, Sohn von Gunther Schuller und Bruder von Ed Schuller. "Selten geht man nach einem Jazzkonzert hinaus und stellt überrascht fest: besser geht's nicht. Gebhard Ullmann hat mit dem Quartett 'Conference Call' diese Leistung vollbracht" (Tobias Soeldner, Süddeutsche Zeitung)

Eine gemeinsame Veranstaltung der Bessunger Knabenschule mit dem Förderverein Jazz.


Februar 2003

Donnerstag, 13. Februar

Schipper/Thewes/Honecker electrified
mit Jörn Schipper (dr), Christof Thewes (tb), Thomas Honecker (g)
Programmatisch verstehen Christof Thewes ( tb/tapes) Joern Schipper (dr/loops) und Thomas Honecker (g/electronics) den Namen ihres neuen Trios. Straight Ahead Jazz, freie Improvisation, Groovemusik und experimentelle Elektronik verarbeiten sie mit aktuellen Sounds wie Techno, Ambient Music und Drum and Bass zu einem energetischen Soundtrack. Das Programmm von ELECTRIFIED umfaßt sowohl treibende uptempo Themen, Groove Stücke, lyrische Passagen als auch balladeske Stimmungen. Akustische Klangkultur und digitale Strukturen verschmelzen zu weiträumig pulsierenden Soundscapes.
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Samstag, 22. Februar

"Mord im Birkenwäldchen" - Improvisierte und komponierte Musik nach einem Jazzical in 5 Akten
Improvisierte Musik ist spannend, und an diesem Abend sogar noch eine Spur spannender... denn Ronald Geist hat Musiker aus den Kreisen des Jazz und der zeitgenössischen improvisierten Musik eingeladen, den Mord im Birkenwäldchen improvisatorisch zu lösen ... oder etwa zu begehen... oder ihn zu verhindern? Genaueres weiß man nicht, aber schließlich handelt es sich um ein Jazzical, und da ist die Überraschung garantiert. Die Ausführenden: Karl-Heinz Heidecke (vln,g), Detlef Krah (g), Heinz-Peter Hofmann (b), Ronald Geist (voc,synth), Bernhard Gehrke (ts,sop), Detlev Kraft (d,perc) Christina Troeger (vln), Norbert Zajak (voc).
Eine gemeinsame Veranstaltung der Initiative Darmstadts Improvisierte Musik und des Fördervereins Jazz in Darmstadt e.V..

Freitag, 28. Februar

Bessunger Jam Session
Die Bessunger Jam Session im Februar wird wie immer von einem festen Ensemble mit Holger Henning (g), Thomas Heldmann (b) und Thomas Hoffmann (d) eröffnet. Danach folgt die Session, bei der jeder mitmachen kann, der ein Instrument mitbringt und sich dieses auch zu spielen getraut.


Januar 2003

Samstag, 18. Januar 2003, 20.30 Uhr:

Uli Partheils Playtime

Freitag, 31. Januar 2003, 20.30 Uhr:

Bessunger Jam Session mitThewes/Honecker/Brenner/Backhaus