2006

Januar 2006
Freitag, 13. Januar, 20:30 Uhr, Gewölbekeller des Jazzinstituts
Bachmann Mantler Ensemble

Thomas Bachmann - Saxophone
Lutz Mandler - Trompete, Alphorn, Didgeridoo, Muschel
Ralf Cetto - Kontrabass, E-Bass
Tobias Backhaus - Perkussion, Schlagzeug

Thomas Bachmann

Brüder im Geiste sind der Saxophonist Thomas Bachmann und der 'Blasinstrumentalist' Lutz Mandler, wenn es darum geht, zerbrechliche Kompositionen und kraftvolle Improvisationen zu verbinden, ohne beim Zuhörer das Gefühl zu hinterlassen, nur Bruchstücke des einen oder des anderen gehört zu haben. Meister an ihren Instrumenten sind sie allemal, ebenso wie die Rhythmusbegleitung mit Tobias Backhaus am Schlagzeug und dem Bassisten Ralf Cetto, selbst dann wenn es für den Trompeter Mandler so ungewöhnliche Instrumente zu beherrschen gilt wie Alphorn, Digeridoo oder Muschel.

Thomas Bachmann hat seine eigene Jazzformation bereits 1988 gegründet und seitdem stetig weiter entwickelt. Der Saxophonist spielt außerdem als 'Sideman' in vielen anderen Formationen: vom Duo über Trio bis hin zur Big Band (z.B. der Frankfurt Jazz Big Band und gelegentlich auch der hr - Big Band). Als Dozent für Saxophon, Improvisation und Combo arbeitet Bachmann an der Hochschule für Musik Mainz und der Frankfurter Musikwerkstatt.

Lutz Mandler hat sich seit 1996 einen Namen als zeitgenössischer Solotrompeter gemacht. In diesem Jahr war er Solist für zeitgenössische Sololiteratur der Trompete während der 'Brass Conference New York' . Im darauffolgenden Jahr wurde er Dozent für Blechbläsermethodik an der Swiss Jazz School. Seit 1997 lehrt er Trompete an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt. Mandlers Solo - CD 'Atemwege' ist 1998 bei Bayer-Records erschienen. Zahlreiche Konzerttourneen führten ihn nach Australien, Namibia, USA und in die Ukraine.

Eine Veranstaltung des Förderverein Jazz

Freitag, 27. Januar, 20:30 Uhr, Gewölbekeller des Jazzinstituts
Bessunger Jam Session mit dem Heiko Müller Quartett feat. Max Sonnabend

Wie immer am letzten Freitag im Monat treffen sich auch heute wieder Musiker aus dem gesamten Rhein-Main-Neckar-Raum im Gewölbekeller unterm Jazzinstitut zur Bessunger Jam Session. Die Session wird eröffnet vom Heiko Müller Quartett: Heiko Müller (g), Emil Ninov (ts), Wolgang Ritter (b), Max Sonnabend (dr)

Eine Veranstaltung des Förderverein Jazz

Februar
Freitag, 10. Februar, 20:30 Uhr, Gewölbekeller des Jazzinstituts
Uli Partheils PLAYTIME

mit: Holger Nesweda (dr), Johannes Schaedlich (b), Uli Partheil (p)

" Hab Ehrfurcht vor dem Alten / Und Mut das Neue frisch zu wagen "
Kompositionen von Duke Ellington, Thelonious Monk, Uli Partheil

Mit Holger Nesweda am Schlagzeug und dem Bassisten Johannes Schaedlich, der die Bühne bereits mit Lee Konitz, Maria Joao, Bobby Shew, u.v.a. teilte, präsentiert das Trio PLAYTIME sein neues Programm. Einige neue Stücke von Uli Partheil treffen auf Bearbeitungen von Duke Ellington und Thelonious Monk-Kompositionen, sowie einige andere Schmuckstückchen aus dem Schatz afro-amerikanischer Musikkultur. Mit gewohnt unverkrampfter Offenheit, viel Spielfreude, Witz und Fantasie ist PLAYTIME so mal wieder mit einem rein musikalischen Programm in Darmstadt zu hören. Das letzte PLAYTIME-Projekt "Konzert für Jazz-Trio mit Sprecher" mit Texten von Eduardo Galeano, erscheint im April diesen Jahres als CD bei BÜCHERGILDE.

Eine Veranstaltung des Förderverein Jazz

Freitag, 24. Februar, 20:30 Uhr, Gewölbekeller des Jazzinstituts
Bessunger Jam Session mit den Tuxedos

Die Tuxedos in der Besetzung Henner Keim (sax), Horst Bittlinger (p), Thomas Heldmann (b), Thomas Hoffmann (dr) spielen als Opener der Session Eigenkompositionen zwischen Latin, Funk und Fusion. Danach heißt es für alle anwesenden Musiker: Wer kann, der darf!

Eine Veranstaltung des Förderverein Jazz

März
Freitag, 24. März, 20:30 Uhr, Gewölbekeller des Jazzinstituts
Lynx

Antonis Anissegos (p),
Kalle Kalima (g),
Danny Schröteler (dr),
Samuel Rohrer (dr)

Lynx gründete sich im Frühjahr 2004 und besteht aus einer explosiven Rhythmusgruppe mit 2 Schlagzeugern. LynxAntonis, Kalle und Danny kennen sich seit Jahren aus verschiedenen Projekten. Bereichert wurde die Formation durch den Schweizer Schlagzeuger Samuel Rohrer, der seit 2003 in Berlin lebt. Die Band erhielt den Studiopreis 2005 vom Berliner Kultursenat.

Die Musik von Lynx basiert auf Kompositionen von Antonis Anissegos und auf kollektiven Improvisationen. Charakteristisch sind die überlagerten Rhythmen, die aus der Beschäftigung mit Musik aus afrikanischen Stämmen, dem Afrobeat, arabischer, persischer, indischer und lateinamerikanischer Musik entstanden sind.

Alle Musiker tragen mit sich Erfahrungen aus dem zeitgenössischen Jazz, der Rockmusik und aus verschiedenen experimentellen Projekten. Das musikalische Ergebnis ist gekennzeichnet durch der Suche nach ekstatischen, intensiven, aber auch lyrischen und melodischen Ausflügen. Die Klangpalette des Quartetts wird durch dem geistreichen Gebrauch von Gitarrenpedalen, Innenklavier, verschiedenen Schlaginstrumenten und Holzblassinstrumenten erweitert und weckt Assosiationen an vergangene Welten und Zeiten.

Eine Veranstaltung des Förderverein Jazz

Freitag, 31. März, 20:30 Uhr, Gewölbekeller des Jazzinstituts
Bessunger Jam Session mit Flo Wehse Jazz

Wie immer am letzten Freitag im Monat treffen sich auch heute wieder Musiker aus dem gesamten Rhein-Main-Neckar-Raum im Gewölbekeller unterm Jazzinstitut zur Bessunger Jam Session. Die Session wird eröffnet von Floh Wehse Jazz: Florian Wehse (tr), Daniel Prandel (p), Sebastian Flach (b), David Anlauf (dr)

Eine Veranstaltung des Förderverein Jazz

April
Freitag, 14. April, 20:30 Uhr, Gewölbekeller des Jazzinstituts
Oma Heinz

Die Band ist noch ganz frisch und wurde von Oliver Maas (p) und Philipp Schug (tb) gegründet. Diese beiden schreiben auch die Stücke für dieses Septett, das desweiteren noch aus Daniel Schmitz (Tp), Katrin Scherer (Sax), Benjamin Garcia Alonso (b), Daniel Prätzlich (dr) und Sven Decker (ts) besteht. Die Musiker stammen, bis auf Benjamin, alle aus dem Saarland.

Die Stücke sind sehr grooveorientiert, was aber nicht mit Kommerz gleichzusetzen ist. Im Gegenteil, der zeitgemäße Umgang mit Improvisation wird stets vorausgesetzt und gepflegt.

Eine Veranstaltung des Förderverein Jazz

 Oma Heinz
Mai
Freitag, 5. Mai, 20:30 Uhr, Gewölbekeller des Jazzinstituts
"Sputnik" - Exploration in Sound

featuring Gerd Putscheff und Dieter Arnold

Im Zentrum der Musik von Sputnik steht, neben der Erforschung der klanglichen (Un)- Möglichkeiten der einzelnen Instrumente, die Entwicklung eines kollektiven Gruppensounds. Dieser entfaltet sich im Rahmen auskomponierter Parts auf unterschiedlichen Ebenen freier Improvisation. So lebt die Musik denn auch von Gegensätzen unterschiedlicher Art, dem Wechsel zwischen fast stiller Kontemplation und voluminöser Energie, zwischen akustischen und elektronischen Klängen, Experimentierfreudigkeit und freier Kreation einerseits und Interpretation von fest Komponiertem andererseits. Auch das Variieren der Besetzung vom Soloinstrument zur vollen Quartettbesetzung ist wesentlicher Teil der musikalischen Konzeption. Bei all dem spielt die Beeinflussung durch außereuropäische Musikkulturen eine tragende Rolle. Gerd Putscheff (Geige), Paul Schwingenschlögl (Trompete), Laurent Rochelle (Bassklarinette, Sopransaxofon), Dieter Arnold (Perkussion, Gongs, Schlagzeug)

Eine Veranstaltung des Förderverein Jazz

 Sputnik
Freitag, 26. Mai, 20:30 Uhr, Gewölbekeller des Jazzinstituts
Bessunger Jam Session mit Philipp Rittmannsperger and friends

Auch im Mai belebt die Bessunger Jam Session den Gewölbekeller unterm Jazz Institut mit reger musikalischer Kommunikation. Philipp Rittmannsperger, Darmstädter Schlagzeuger mit Ohren, die weit über den Jazz hinaushören, macht diesmal mit einer Besetzung den Anfang. Danach besteht für jeden Musiker die Chance einzusteigen.

Eine Veranstaltung des Förderverein Jazz

Juni
Freitag, 2. Juni, 20:30 Uhr, Gewölbekeller des Jazzinstituts
Frauke Kühner Quartett

In Darmstadt kennt man die vier Musiker Frauke Kühner (sax), Thomas Honecker (git), Udo Brenner (bass) und Jörg Fischer (dr) schon lange, treten sie doch in verschieden Formationen nicht nur in Darmstadt auf.
Die Musik des Quartetts: - geprägt durch die Offenheit des modernen Jazz.
Die Themen: - nach ihrer Farbigkeit ausgewählt, nach ihrer Kraft zur Inspiration.
Bekanntes mischt sich mit Neuem und wer das Quartett kennt, weiß, dass Kompostionen von Ornette Coleman nicht fehlen werden.

Eine Veranstaltung des Förderverein Jazz

 Frauke Kühner
Freitag, 30. Juni, 20:30 Uhr, Gewölbekeller des Jazzinstituts
Bessunger Jam Session mit dem Sabine Kibbel Trio

Sabine Kibbel (voc), Markus Armani (git), Till Vogelgesang (p)

Ein neues Darmstädter Jazz-Trio stellt sich vor. Interpretiert werden Stücke von Dionne Warwick bis Irving Berlin.

Eine Veranstaltung des Förderverein Jazz

Juli
Samstag, 29. Juli, 18:00 Uhr, Platanenhof vor dem Jazzinstituts
Quinsch

Stephanie Wagner (fl), Udo Salamon (ts), Steffen Stütz (p), Jens Biehl (dr), Udo Brenner (b)

Nach dreijähriger Pause veranstaltet der Förderverein Jazz, in Kooperation mit dem Bistro Fidelio, in diesem Jahr wieder zwei Freiluftkonzerte auf dem Platanenhof vor dem Jazz-Institut. Am Samstag den 29.07. wird die Band QUINSCH um die Mainzer Flötistin Stephanie Wagner zu hören sein. Die Musik des Quintetts wird als "warme Briese aus Modern- und Latin-Jazz" beschrieben.

August
Samstag, 19. August, 18:00 Uhr, Platanenhof vor dem Jazzinstitut
Outline 06

Frauke Kühner (ts), Michael Bossong (ss), Thomas Honecker(g), Uli Partheil (p), Jürgen Wuchner (b), Max Sonnabend (dr) (b)

Die Hausband des Förderverein Jazz, bestreitet das 2. Open Air Konzert auf dem Platanenhof. Die Musiker, allesamt Mitglieder des Fördervereins, präsentieren Kompositionen von Uli Partheil, Jürgen Wuchner, aber auch Stücke von Ornette Coleman, Don Ellis und Roland Kirk.

Freitag, 25. August, 20:30 Uhr, Gewölbekeller des Jazzinstituts
Bessunger Jam Session

Im August lassen sich Darmstädter Musiker nicht vom warmen Sommerwetter abhalten, ihre monatliche Session im Gewölbekeller des Jazzinstituts zu feiern. Eröffnet wird das ganze mit einer Mischung aus funkigem Jazz und swingendem Reggae.
Hessischer RundFUNK nennt sich das junge Quintett mit dem Klarinettisten Niklas Dittmann, Altsaxophonist Tim Weis, Carsten Bönsel an der Gitarre sowie dem Bassisten Leander Lenz und Eddy Kraft am Schlagzeug.
Enstanden aus der Jazzcombo des Ludwig-Georgs-Gymnasiums, interpretiert die Band bewährte Jazzstandards, unterlegt sie aber mit einem ihr eigenen funkigem Sound. So klingen dann auch schon des Öfteren gehörte Klassiker spannend und zeitgemäß. Danach steht die Bühne auch anderen Musikern zum Einsteigen offen.

September
Freitag, 1. September, 20:30 Uhr, Gewölbekeller des Jazzinstituts
Quartetto Pazzo

Christof Thewes (tb), Rudi Mahall (b-cl), Tomas Ulrich(cello), Dirk Peter Kölsch (dr)

Christof Thewes und Rudi Mahall spielen seit 1999 in unterschiedlichen Besetzungen - Duo,Trio, Quartett ? zusammen, veröffentlichten in der zeit eine CD ( Jazzhausmusic Nr. 122 ) und spielten in Clubs und auf Festivals ( Akutfestival Mainz, Urban Sounds ? Köln uva.).

Zwischen Improvisation und ausgefeilter Komposition agieren die Musiker leidenschaftlich mit freiem Geist auf hohem instrumentalen und energetischem Niveau, undogmatisch und der Unendlichkeit des Augenblicks verpflichtet.
Zur aktuellen Besetzung konnten der vielseitige Drummer Dirk Peter Kölsch und der New Yorker, international renommierte Cellist Tomas Ulrich gewonnen werden.

Christof Thewes (Saarbrücken)
arbeitet in unterschiedlichen Besetzungen von Solo bis Bigband, veröffentlichte im Mai 2006 eine CD mit einer Neuinterpretation von Mussorgskys ?Bilder einer Ausstellung?.

Rudi Mahall (Berlin)
ist europaweit der wohl zurzeit meistbeschäftigtste Bassklarinettist, außerdem bekannt als Mitglied der wegweisenden Band ?Der Rote Bereich? und macht Furore mit der Einspielung von ?Monks Casino?, das sich dem Gesamtwerk von Thelonius Monk widmet.

Dirk Peter Kölsch (Traben-Trarbach)
spielte jahrelang bei der Gruppe ?Mardi Gras? und wurde bekannt mit der Kölner Avantgarde Jazz Band ?Underkarl?.

Tomas Ulrich (New York)
lebt und arbeitet in New York, weltweite Tourneen als Solist und Ensemblemitglied zwischen Neuer Musik und Jazz. Spielt mit Dave Taylor, Joelle Leandre, Kenny Norton, Steve Swell u.v.a.

Christof Thewes Rudi Mahall
Oktober

Darmstädter Jazzherbst 2006

Freitag, 13. Oktober, 20:30 Bessunger Knabenschule

Gilbert Paeffgen Trio

Gilbert Paeffgen (dr/hammered dulcimer)
Hans-Peter Pfammatter (p)
Urban Lienert (b)

Nicht zuletzt durch die zeitweilige Verwendung des Appenzeller Hackbretts hat dieses Trio einen einzigartigen Sound entwickelt, eine Musiksprache gefunden, die durch Klarheit, Finesse und einer besonderen Atmosphäre besticht. Spannende polyrhythmische Gebilde, überlagerte Strukturen, weit gespannte Melodiebögen sind besondere Kennzeichen dieser Musik in der sich neben dem Jazz noch folkloristische, minimalistische und viele andere Einflüsse tummeln. Gilbert Paeffgen der bereits vor 2 Jahren im Jazzinstitut zu Gast war, gehört mittlerweile zu den Exportartikeln des Schweizer Jazz.

Klima Kalima

Kalle Kalima (g), Lasse Lindgreen (b), Oliver Steidle (dr)

"Klima Kalima" ist eine energetische Berliner Jazz Band mit einem melodisch erfindungsreichen und rhythmisch unnachgiebigen Sound. Die Band spielt Kalimas Kompositionen, die sehr viel Freiraum für Dialog und Improvisation lassen. Ihr Debütalbum "Helsinki on my mind" wurde beim Jazzlabel Village veröffentlicht. "Man hört die finnische Melancholie sowie den etwas absurden Sinn für Humor auf der neuen CD, die genauso gut ein Soundtrack für einen Ausflug in Helsinki sein könnte: in das schöne Zentrum und die hässlichen Vororte."

Samstag, 14. Oktober, 20:30 Bessunger Knabenschule
Jürgen Wuchner Group

Jürgen Wuchner (b), Christopher Dell (vib), Günter "Baby" Sommer (dr)

lautet die illustre Besetzung der Jürgen Wuchner Group bei diesem Festival. Über diese drei Musiker muss man hier wohl nicht viel sagen. Jürgen Wuchner, Bassist, Komponist, Integrationsfigur und Hessischer Jazzpreisträger aus Darmstadt. Christpher Dell ebenfalls Darmstädter und mittlerweile einer der weltweit wichtigsten Vibraphonisten und musikalischen Vordenker. Und dazu, Günter "Baby" Sommer, Urgestein der DDR- Jazzszene, trommelnder Geschichtenerzähler und einer der bedeutendsten Jazzschlagzeuger Europas. Wir dürfen gespannt sein.

Christoph Lauer/ Eric Watson

Christof Lauer ist in den letzten 30 Jahren mit einer bewundernswerten Kontinuität auf allen Kontinenten der Erde und bei allen europäischen und internationalen Festivals von Montreux bis Istanbul und von Havanna bis Peking sowohl mit eigenen Bands wie auch als Sideman in den unterschiedlichsten Formationen aufgetreten. Die Vielfalt und kreative Energie von Lauers musikalischen Begegnungen und Projekten spiegelt immer wieder seine tiefste Überzeugung wider: "Jazz ist Kommunikation"

Der seit 1978 in Paris lebende Amerikaner Eric Watson ist ein Musiker globaler Dimensionen. Schon während seiner Ausbildung fuhr er mit seinem Interesse für Klassik und Jazz zweigleisig und gilt, auch wenn der Jazz inzwischen der Hauptberuf ist, noch immer als der ideale Interpret etwa der Klaviermusik von Charles Ives und als bedeutender Komponist moderner Ballettmusik. Als Jazzmusiker hat er die Welt bereist, mit Ray Anderson, Steve Lacy, Paul Motian, Benny Wallace und zahllosen anderen.

Eine Veranstaltung des Förderverein Jazz

Freitag, 27. Oktober, 20:30 Uhr, Gewölbekeller des Jazzinstituts

Bessunger Jam Session

Vernissage zur Ausstellung mit Arbeiten von Holger Henning und Hardy Zech in der Galerie im Dachgeschoss des Jazzinstituts.
Anschließend Sessioneröffnung durch Holger Henning (g), Rainer Lenz (harp), Thomas Heldmann (b), Thomas Hoffmann (dr) im Gewölbekeller.

Eine Veranstaltung des Förderverein Jazz

November
Mittwoch, 1. November, 20:30 Gewölbekeller des Jazzinstituts
Christopher Dells DRA "Truth Study", CD-Release

Christopher Dell (vib)
Christian Ramond (b)
Felix Astor (dr)

"Die Unmittelbarkeit, mit der sie ihre Musik zelebrieren, konterkariert jeden Eindruck von Strukturalität und Abstraktion. Jogi Löw sollte sich das vielleicht mal genauer ansehen: unter dem Aspekt des effektiven Trainings."
H.J. Linke, Frankfurter Rundschau

"Sensationell der Vibraphonist Christopher Dell, der es mit seinem Trio DRA schafft, neumusikalische Motivik mit struktureller Freiheit und körperbetontem Groove zu verknüpfen.?
Ralf Dombrowski, Süddeutsche Zeitung

November
Freitag, 17. November, 20:30 Uhr, Gewölbekeller des Jazzinstituts
Ali Bengali & THE TIGERS OF LOVE

ALEXANDER BEIERBACH - Saxophon
STEFFEN FAUL - Trompete
DENIS JABUSCH - Bass
ULI JENNESSEN - Schlagzeug

Alexander Beierbach ist seit drei Jahren auf Safari im Berliner Großstadtdschungel. In langen schwülen Nächten traf er auf Gleichgesinnte und gründete mit ihnen ein Quartett: Ali Bengali & The Tigers of Love. Saxophon, Trompete, Bass und Schlagzeug, mehr brauchen sie nicht, um ihre eigenen Kompositionen im Dschungel widerhallen zu lassen.

The Tigers of Love bewegen sich gewandt durch das Dickicht zwischen Free Jazz und Modern Jazz, jagen durch rockige Grooves und dichte Kollektivimprovisationen, um sich darauf wieder im Schatten weiter Melodiebögen zu entspannen.

Die beiden Bläser, Alexander Beierbach und Steffen Faul, haben sich in verschiedenen Free Jazz- und Improvisations-Formationen kennen gelernt. Ein ebenso vertrautes Zusammenspiel verbindet Alexander Beierbach mit dem Bassisten Denis Jabusch, mit dem er seit mehreren Jahren im Duo spielt. Uli Jennessen ist einer der gefragtesten Schlagzeuger der Berliner Szene und bereichert den Sound des Ensembles mit seiner ausgeprägten, persönlichen Sprache.

Eine Veranstaltung des Förderverein Jazz

 
Dezember
 Honecker/Klein/Jacob
Freitag, 1. Dezember, 20:30 Uhr, Gewölbekeller des Jazzinstituts
endlich 18

Frank Jacob - Gitarre
Thomas Honecker - Gitarre
Chris Klein - Gitarre

A stress free system - strange but beautiful -
endlich 18 und frei für Ausflüge in unbekannte musikalische Galaxien. Die Besatzung (Th. Honecker, git. / F. Jacob, git. / C. Klein, git.) beamt sich durch den Musikkosmos und erlebt auf den verschiedenen Planeten ungeahnte Klangabenteuer. Bosheit, Schabernack, Wahnsinn, Romantik, Ursprünglichkeit ... treten in einen Trialog im Sinne einer schöpferischen Kraft.
Aufgetankt mit Improvisation, Tradition, Irritation und unberechenbaren Situationen nimmt die spannende Reise ihren Verlauf.
Strange but beautiful.

Eine Veranstaltung der auftretenden Musiker mit Unterstützung des Förderverein Jazz

Freitag, 15. Dezember, 20:30 Uhr, Gewölbekeller des Jazzinstituts
Arnie Bolden

Arnie Bolden, tu es! 

Ob als halbstarker Rocker, intellektueller Komprovisionist, 12-tönender Gouvernator, aufdringlicher Frauenheld oder Fall für die Psychatrie: all dies ist Arnie at his best.
Entsprechend schwer tun sich die Biografen mit seiner Person. Sein Stammbaum ist verschollen, seine Herkunft alles andere als geklärt und sein Geburtsdatum ungewiss, entweder 1874, 1877 oder gar 1947. Auch über seinen Vornamen wird viel spekuliert, war es Arnold, Franz, Walter, Charles oder Joseph?
Aber er lebt, so viel ist sicher, und wichtiger noch: er raggt wieder, mal super silent, dann very very. Arnie hat diese absolute, kalifornische Freiheit, seine Inspiration aus allen nur erdenklichen Quellen zu schröpfen. Hinzu kommt eine gehörige Portion zeitgenössischer Wahnsinn: die Elektroden noch am Kopf ligetimiert er die abwegigsten Präparationen und Versuchsaufbauten.
Don't do it, Arnie!, ließ ihm selbst ÖVP-Bürgermeister Siegfried Nagl ausrichten. Doch dies bestärkte Arnie erst recht in seinen Absichten, und so spielt er lauter und leiser denn je seine semi-abstrakten Paraden auf
unseren Straßen.
Don't do it, tu es, Arnie!

Arnie Bolden
Preisträger beim Jazzart-Festival Köln 2004, ist ein gemeinsames Bandprojekt
von:
Christian Thomé / Schlagzeug, Elektronik / lebt in Köln; arbeitet u.a. mit seiner eigenen Gruppe "Radio Köber", im Trio mit Markus Stockhausen und Angelo Comisso, Jürgen Friedrichs "bits 'n pieces", mit den Bands "Lühning", "Mad Michel", "Nanoschlaf". Spielte u.a. mit Lee Konitz, Evan Parker, Peter Kowald, Michael Moore, Michel Godard, Achim Kaufmann, Guillaume Orti, Matthias Schubert, Rudi Mahall, Dhafer Youssef.
Ralph Beerkircher / Gitarre, Elektronik / lebt in Köln; leitet sein eigenes Quartett, ist Mitglied der Band "Novotnik 44" und arbeitet im Duo sowohl mit dem Pianisten Peter Fulda als auch unter dem Namen "Shraeng" mit dem Gitarristen Frank Wingold. Spielte u.a. mit Gerry Hemingway, David Liebman, Celiné Rudolph, Steven Bernstein, Nils Wogram, Moritz Eggert, Matthias Schubert.
Stephan Meinberg / Trompete, Elektronik / lebt in Hamburg; eigene Projekte u.a. "Stephan Meinberg ViTAMiNE", "Mold", "Heelium". Spielte u.a. mit Charlie Mariano, David Liebman, Matthias Schubert, Chris Speed, Han Bennink,
Nils Wogram, Elvira Plenar, Ramesh Shotham, Claudio Puntin, Steffen Schorn, Frank Gratkowski, Peter Herborn "Large" (mit Gary Thomas, Gene Jackson,etc.), OrkestROVA, NDR-Bigband.

Freitag, 22. Dezember, 20:30 Uhr, Gewölbekeller des Jazzinstituts

Bessunger (Weihnachts) Jam Session mit dem Vorstandstrio

Reiner Lenz (harp), Michael Bossong (sopran sax), Uli Partheil (p)

Traditionsgemäß ist die letzte Bessunger Jam Session vor dem Fest  zugleich die öffentliche Weihnachtsfeier des Fördervereins Jazz in Darmstadt e.V.
Und traditionsgemäß spielt bei der Weihnachtssession die wohl demokratischste Band der Welt, das Vorstandstrio des Fördervereins. In diesem Jahr ist das besonders spannend, denn seit November gehören dem Vorstand mit Reiner Lenz und Michael Bossong zwei neue Mitglieder an.