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Veranstaltungen

Termin Informationen:

  • Fr
    10
    Jun
    2016

    Deep Talking

    20:30 UhrGewölbekeller unterm Jazzinstitut, Bessunger Str. 88d, Darmstadt

    Eintritt 12 € / erm. 10 € [U21 oder mit Teilhaber-Card 3 Euro]

    Gravitätische Tieftöner

    Juergen_Wuchner_Wilfried_Heckmann01Manfred Becker (Akkordeon)
    Wollie Kaiser (Kontrabasssaxofon)
    Jürgen Wuchner (Kontrabass)
    Janusz Stefanski (Schlagzeug)

    Den Kontrabassisten und Komponisten Jürgen Wuchner muss man in Darmstadt nicht vorstellen. Seine lange musikalische Karriere, seine Zusammenarbeit mit unzähligen bedeutenden internationalen Jazzmusikern, seine nicht nachlassende Kreativität, von der zahlreiche Projekte zeugen, mit denen er als Musiker, Komponist und Pädagoge immer wieder hervorgetreten ist (zuletzt mit einer Komposition für Sinfonieorchester und Jazzcombo), machen ihn längst zu einem Botschafter Darmstadts in der internationalen Welt der Musik.

    Nach einer kreativen Pause hat er nun sein Quartett DEEP TALKING wieder formiert. Die FAZ bescheinigte Wuchner, dass er mit diesem das Kunststück geschafft habe, eine „ungewöhnliche Besetzung mit erkennbar eigenem Klang“ zu entwickeln.

    Dazu trägt nicht nur die Instrumentierung Bassklarinette, Akkordeon, Bass und Schlagzeug bei, sondern vor allem die sich ideal ergänzenden Temperamente seiner Mitmusiker: Wollie Kaisers Spiel an Klarinette und Flöte ist lebhaft ohne vordergründig zu sein, die lyrischen Passagen würzt er mit einer Prise kauzigen Humors. Manfred Becker bedient mit feinem Klangsinn die Tasten seines Akkordeons und enthält sich dabei jeglicher folkloristischer Klischees – und Janusz Maria Stefanskis melodiöse unaufdringliche Perkussion sorgt für die notwendige rhythmische Vitalität.

    Alle vier aber sind Meister des Understatements – und so fügen sich auch die Kompositionen der Kollegen stimmig in die nachdenkliche, entspannt groovende Stimmung der Band.

    Der renommierte Jazzkritiker Hans-Jürgen Linke beschreibt das Konzept von DEEP TALKING so:

    „Das Gespräch der vier Instrumentalisten ist voller Zwischentöne, Übereinstimmung und voller Räume, die man sich gegenseitig gibt, ohne sich darin allein zu lassen. Wunderbar gemischte Klangfarben und die parallel gesetzten oder unisono erklingenden Passagen in verschiedenen Konstellationen sind melodisch markant und machen klar was für einen Gruppenkonsens diese Band gestaltet. Weder das Gespräch noch dessen Tiefe wird unterbrochen.“

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.