Aktuelle Termine

Christoph Schöpsdau’s Organtic

Termin: Sonntag, 5. August 2018, 18:00 Uhr
Ort: Bessunger Jagdhof vor dem Jazzinstitut und Jagdhofkeller,
Eintritt frei

 

Jan Beiling | Saxophon
Sven Claussen | Gitarre
Christoph Schöpsdau | Orgel
Jens Biehl | Schlagzeug

 

Jazzy, groovy, soulful: Bei "Organtic" geht die Musik direkt durch den Bauch in die Beine. Blues und Funk, Cannonball Adderley und James Brown, Michael Brecker und Marvin Gaye verschmelzen zu einer aufregenden Mischung, hinzu kommen zahlreiche  Eigenkompositionen. Ein funky Saxophon, coole Gitarrenlicks, eine blubbernde Orgel und Mr. Groove himself am Schlagzeug sorgen für einen heißen Konzertgenuss!

Wie schon im vergangenen Jahr lädt das Jazzinstitut paralell zu einem Tag der Offenen Türe ein. Neben öffentlichen Führungen durch Europas größtes Jazzarchiv wird am 5. August auch die neue Ausstellung "Local Arts II" mit Skulpturen und Gemälden von Hardy "Meister" Zech und Holger Henning in der Jazzgalerie und im Gewölbekeller unter dem Jazzinstitut eröffnet.

 Eine Veranstaltung des Förderverein Jazz e.V. und dem Resto Belleville

 

Matthias Vogt Trio

Termin: Freitag, 10. August 2018, 20:30 Uhr
Ort: Gewölbekeller im Jazzinstitut, Bessungerstrasse 88d, Darmstadt
Eintritt 15 € / erm. 12 € [U21 oder mit Teilhaber-Card 3 Euro]
>> Onlinetickets über ZTIX (zzgl. 10% VVK Gebühr)

Party Next Door

 

Matthias Vogt | Piano, Komposition
Andreas Büschelberger | Bass
Volker Schmidt | Schlagzeug

 

 

Markus Jäger schrieb im Darmstädter Echo:

Seit fast 20 Jahren spielen Matthias Vogt, Andreas Büschelberger und Volker Schmidt mittlerweile zusammen und sind längst eine feste Größe nicht nur in der hiesigen Jazz-Landschaft. Vogts träumerisch-melancholische Piano- und Synthesizer-Sounds, Büschelbergers treibender Bass und Schmidts prägnantes Schlagzeugspiel sind ein Garant für ebenso anspruchsvollen wie eingängigen Jazz mit Einflüssen aus Elektro, Funk und Pop.

Eine Veranstaltung mit Unterstützung des Fördervereins Jazz e.V.

Quartetto Pazzo

Termin: Freitag, 7. September 2018, 20:30 Uhr
Ort: Gewölbekeller im Jazzinstitut, Bessungerstrasse 88d, Darmstadt
Eintritt 15 € / erm. 12 € [U21 oder mit Teilhaber-Card 3 Euro]
>> Onlinetickets über ZTIX (zzgl. 10% VVK Gebühr)

Christof Thewes - Posaune
Rudi Mahall - Bassklarinette,Klarinette
Lu Hübsch - Tuba
Martial Frenzel - Schlagwerk

Christof Thewes und Rudi Mahall spielen seit nunmehr 20 Jahren in unterschiedlichsten musikalischen Kontexten + Bands zusammen ,wie z.b. dem ''Globe Unity Orchester '', ''die Enttäuschung '', ''Squakk'' uva. und gründeten die Gruppe ''Quartetto Pazzo '', in der sie ihre Vorliebe für alten und neuen Jazz, Swing + (freiem ) Improvisieren ohne Hemmung und Reue nachgehen können.
Mit dem weltweit agierenden Kölner Tubisten Lu Hübsch und dem in Berlin lebenden Drummer Martial Frenzel bilden sie in der aktuellen Besetzung quasi eine Mini Brass Band.
Zwischen Improvisation und den ausgefeilten Kompositionen von Ch. Thewes agieren die Musiker leidenschaftlich mit freiem Geist auf hohem instrumentalen und energetischem Niveau, undogmatisch und der Unendlichkeit des Augenblicks verpflichtet.

Hans Jürgen Schal über Christof Thewes
Christof Thewes ist einer der spannendsten Jazzposaunisten Europas. Zudem ist er ein unerschöpflicher, brillanter Komponist. Thewes improvisiert frei mit freien Geistern in ganz Europa. Er komponiert für Avantgarde-Ensembles und ist bei Festivals der Neuen Musik zu hören. Er arbeitet mit experimentellen Pop- und Elektronikbands und ist Träger eines Rockförderpreises. Er erfindet Musik für Literaturprojekte und nimmt an Hörspielfestivals teil. Er tritt mit dem Literaten und Sprecher Alfred Gulden auf und spielt in Free-Jazz-Formationen wie dem Globe Unity Orchestra. Er leitet eine ganze Reihe abenteuerlustiger Jazz-Ensembles und schreibt für sie packende, fesselnde Stücke. Er bearbeitet Mingus ebenso wie Mussorgsky. Als Komponist verblüfft er mit Stücken aus dem Geist des frühen Free Jazz, aber auch mit einer verbindlichen, geerdeten Kammermusik. Und er schreibt am liebsten für sich selbst als Interpreten: „Die Posaune ist mein Medium.“

Beat Blaser über Rudi Mahall

Rudi Mahall spielt Klarinette und sonst nichts. Der Berliner Musiker Rudi Mahall ist ein Unikum: Er beschränkt sich bewusst auf Weniges – nämlich nur auf das, was er besser kann als andere. Er gräbt lieber in der Tiefe als ein Riesenfeld zu beackern. Seine musikalische Forschungsarbeit lohnt sich: Er fördert völlig eigenständige Klänge zutage.

Der Bassklarinettist Rudi Mahall, aus Nürnberg stammend und heute im Raum Berlin lebend, kann nur eines: auf der Bassklarinette improvisieren. Dies macht er allerdings so gut und eigenständig, dass nicht mehr nötig ist. Mahall befindet sich damit in einer langen Jazztradition: Viele der grossen Improvisatoren in dieser Musik – Coleman Hawkins, Louis Armstrong, Ben Webster – machten ein Leben lang nichts anderes, als auf ihrem einzigen Instrument auf ihre eigene Art zu improvisieren.

Diese Mischung aus absoluter Instrumentenbeherrschung, eigenständiger Improvisationskunst und nicht zuletzt ansteckendem Spielwitz macht, dass Mahall sich über Arbeitsmangel nicht beklagen muss. Jeder will ihn in seiner Band haben. Er ist ein Katalysator, der die Musik oft über sich hinauswachsen lässt und jede Band besser klingen lässt.

Lu Hübsch über Lu Hübsch

Meine Konzerte befassen sich mit dem Aspekt der Musik als Struktur in der Zeit. Der Fokus liegt auf dem Moment des Entstehens. Emphase oder Dramaturgie werden immer wieder spielend gebrochen und in neuen Impulsen fortgeführt, wobei die „Selbstbestimmtheit“ des musikalischen Laufs konstanter Bezugspunkt ist.
 Die Verwendung moderner und selbstentwickelter Spieltechniken geht weit über das verbreitete Blasmusikklischee hinaus, mit dem die Tuba immer wieder in Verbindung gebracht wird.
 Ein innovatives Klangfeld breitet sich aus, die Tuba wird aus einer neuen Perspektive dargestellt und das Publikum hört sich hören.

Hübsch lernte zunächst Klarinette, wechselte dann zum Schlagzeug und 1983 von der Klarinette zur Tuba. Er studierte meist autodidaktisch, aber auch
an der PH Freiburg Schlagzeug, Gesang und Elektronische Musik <https://de.wikipedia.org/wiki/Elektronische_Musik> sowie Harmonielehre und Tonsatz und war später Gaststudent in der Kompositionsklasse von Johannes Fritsch <https://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Fritsch> an der Hochschule für Musik in Köln.

Diverse Schreiber über Martial Frenzel

Zwischen dem Aufblühen einer Idee und ihrer Beerdigung liegen manchmal nur ein paar Minuten.
Der Sohn einer Französin und eines Deutschen studierte an der Hochschule für Musik Saar und ist ein enger Bruder im Geiste des Posaunisten Christof Thewes, mit dem ihn unzählige musikalische Projekte verbinden. Mit Thewes teilt Frenzel auch seinen überaus humorvollen Umgang mit vermeintlich schwer zugänglichem musikalischen Material. In seinem Soloprogramm Microman etwa trommelt er sich “wild, wüst und gefräßig” durch Klanglandschaften ganz seinen Vorbildern Tony Oxley, Ed Blackwell oder Buddy Rich (!) verpflichtet.