Aktuelle Termine

Bessunger Jam Session

Termin: Freitag, 25. Mai 2018, 20:30 Uhr
Ort: Gewölbekeller im Jazzinstitut, Bessungerstrasse 88d, Darmstadt
Eintritt frei

Jürgen Wuchners Mingus Workshop Band

Seit vielen Jahren schon arbeitet Bassist Jürgen Wuchner mit diesem vielköpfigen Ensemble, das sich aus Amateurmusiker/innen aus dem Rhein-Man-Gebiet zusammensetzt. Was ursprünglich als musikalische Reminiszenz an Kontrabass-Legende Charles Mingus und dessen agile Mingus-Bigband gedacht war, ist nach vielen Jahren des Zusammenspiels inzwischen weit mehr als eine reine Repertoire-Band. Viele Stücke aus Wuchners Feder, aber auch anderer großer Komponisten der Jazzgeschichte gehören zu ihrem Programm.

Anschließend laden der Förderverein Jazz e.V. und das Jazzinstitut Darmstadt Musikerinnen und Musiker am letzten Freitag des Monats zum zwanglosen Musizieren vor Publikum bei freiem Eintritt, das diesmal unter dem weit gefassten Motto ALL MUSIC stehen soll.

Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

Richard Koch Quartett

Termin: Freitag, 1. Juni 2018, 20:30 Uhr
Ort: Gewölbekeller im Jazzinstitut, Bessungerstrasse 88d, Darmstadt
Eintritt 15 € / erm. 12 € [U21 oder mit Teilhaber-Card 3 Euro]
>> Onlinetickets über ZTIX (zzgl. 10% VVK Gebühr)

 Ein Wald voll unglaublicher Töne

 

Richard Koch (tr, comp)
Michael Hornek (p) 
Andreas Lang (b) 
Andi Haberl (dr)

Die Trompete sucht immer das Holz, sagt Richard Koch. Einen natürlichen Resonanzraum. Na, und wo findet der Mensch das Holz?! Im Wald. Albumtitel gefunden. Wald erscheint im März 2018. Der in Österreich geborene und seit über 20 Jahren in Berlin lebende Trompeter hat die Stücke auf seinem Debütalbum tatsächlich auch im Wald komponiert. Und zwar nicht in einem naheliegenden Forst in Brandenburg oder Mecklenburg, sondern auf der niederländischen Insel Vlieland.

Melancholie und Witz übergeben seine Quartettmitglieder einander wie einen kostbaren Staffelstab, dabei hat der Herr Koch immer einen klaren Ton auf den Lippen und ein offenbar großes Vergnügen daran, im Klangwald mit allen Elementen zu verschmelzen und zu verwachsen. Vieles wirkt in seinem Quartett kindlich verspielt, rappelnd und aufbrausend wie im Willem Breuker Kollektief. Wir befinden uns schließlich auf einer niederländischen Insel. Aber bevor es zu clownesk wird, spielt Richard Koch lieber wieder weiterkomponierte, besinnliche Fugen der Photosynthese vor, die ihm erst gestern die Waldvögel mit auf den Weg gegeben haben. Aber nicht nur die Vögel - der ganze Wald musiziert! Ein komplexes, organisches System. Ein Orchester!

Das Richard Koch Quartett ist eine der großen Entdeckungen des Berliner Jazzjahrs 2018 und hoffentlich noch weit darüber hinaus. Mit dem Schlagzeuger Andi Haberl,
dem Pianisten Michael Hornek und dem Bassisten Andreas Lang verfügt das Quartett über alle musikalischen Fähigkeiten, die Musik des Waldes ewig formvollendend in unsere Städte zu tragen.  Auf so einer Bühne steht man schließlich auch in einem Stück Wald. Richard Koch steht ansonsten gerne mit dem Andromeda Mega Express Orchestra auf der Bühne. Und die sehr gerne mit The Notwist. Aber auch mit Peter Fox oder den Beatsteaks hat er immer wieder zusammengearbeitet. Und falls Sie auf dem neuen Nils Frahm Album eine Trompete hören, dann wird es sicher auch die von Richard Koch sein. Ein umtriebiger Trompeter.

Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

Pieronczyk / Oestreich / Fischer

Termin: Freitag, 22. Juni 2018, 20:30 Uhr
Ort: Gewölbekeller im Jazzinstitut, Bessungerstrasse 88d, Darmstadt
Eintritt 15 € / erm. 12 € [U21 oder mit Teilhaber-Card 3 Euro]
>> Onlinetickets über ZTIX (zzgl. 10% VVK Gebühr)

Conversations

Adam Pieronczyk (sax)
Jan Oestreich (b)
Christian Fischer (dr)

Adam Pieronczyk gehört zu den wichtigsten und kreativsten Musikerpersönlichkeiten der heutigen polnischen Jazzszene. Als führender Saxophonist, Komponist und Bandleader beeindruck er Publikum wie Musikkritik gleichermaßen und erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen.

Sein kraftvolles und warmes Spiel verbindet Virtuosität, musikalischen Intellekt und Emotionalität in absolut eigenständiger und unverwechselbarer Weise. Die herausragende musikalische Klasse Adam Pieronczyks machte ihn schnell zu einem der gefragtesten Musiker der internationalen Jazzwelt. So arbeitete er mit Größen wie Miroslav Vitous, Sam Rivers, Leszek Mozdzer, Tomasz Stanko, Gary Thomas, Greg Osby, Archie Shepp, Ted Curson, Bobby McFerrin, Anthony Cox, Ed Schuller oder Joey Calderazzo.
Seine internationale Konzerttätigkeit führte ihn zu Festivals und Tourneen in ganz Europa, Marokko, Israel, Brasilien, Mexiko und den USA. Zahlreiche preisgekrönte CD-Produktionen dokumentieren das überaus kreative und facettenreiche Schaffen.

Mit dem Kontrabassisten Jan Oestreich und dem Schlagzeuger Christian Fischer verbindet Adam Pieronczyk eine langjährige tiefe Freundschaft. Die musikalische Zusammenarbeit begann bereits in den frühen 1990er Jahren. Ihre gemeinsam gegründete Formation „Temathé“ gehörte zu den interessantesten und eigenständigsten Jazzensembles ihrer Zeit. Das hochenergetische und expressive Interplay begeisterte Publikum wie Kritiker gleichermaßen, 1996 erschien die CD „Water Conversations“.

Neben Club- und Festivalauftritten absolvierte „Temathé“ ausgedehnte Konzertreisen nach Polen, Frankreich, Luxembourg sowie Belgien und arbeitete u.a. mit Archie Shepp, Ted Curson sowie Leszek Mozdzer zusammen.In den Folgejahren traten Adam Pieronczyk, Jan Oestreich und Christian Fischer immer wieder sowohl im Trio, als auch mit dem Pianisten Oliver Maas und Trompeter Daniel Schmitz auf.

Unter dem Titel „Conversations“ präsentieren Adam Pieronczyk, Jan Oestreich und Christian Fischer nun ihr neues Programm.

Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.