Veranstaltungen

  • Fr
    09
    Feb
    2018
    20:30Jazzinstitut

    Ort: Gewölbekeller im Jazzinstitut, Bessungerstrasse 88d, Darmstadt
    Eintritt 15 € / erm. 12 € [U21 oder mit Teilhaber-Card 3 Euro]
    >> Onlinetickets über ZTIX (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Blues, Ballads & Britney

     

    Tobias Hoffmann | Gitarre
    Frank Schönhofer | Bass
    Etienne Nillesen | Schlagzeug

    Foto: Tobias Hoffmann ©

    Tobias Hoffmann als "derzeit wahrscheinlich besten Jazzgitarristen Deutschlands" zu bezeichnen, wie mancher Journalist hingerissen schreibt, wird weder ihm noch der Wirklichkeit gerecht.

    Ein Wandler zwischen den musikalischen Welten, ein schalkhafter Gaukler, ein Till Eulenspiegel der zeitgenössischen, populären Musik, ein braver Soldat Schwejk des Jazz; ebenso leichtfüßig und gewitzt in der Art sich musikalische Fragmente anderer für seine eigene Musik anzueignen, wie augenzwinkernd-symphatisch in der Präsentation.  Achso, ja ... Tobias Hoffmann ist mit seinen Bands zweifacher Preisträger des Neuen Deutschen Jazzpreis Mannheim, erhielt 2015 den ECHO Jazz (Gitarre Jazz national) mit seinem Trio für das Album "11 Famous Songs Tenderly Messed Up“, dann 2016 auch den WDR-Jazzpreis in der Kategorie Improvisation. Mögen tun sie ihn also auch noch alle - das Publikum, die Kritiker und die Juroren. Wahrscheinlich also sogar das Darmstädter Publikum.

    Tobias Hoffmann wird an diesem Abend seine neue CD Blues, Ballads & Britney vorstellen. Der Kölner Stadtanzeiger schrieb dazu:  "Hoffmann lässt sein Instrument wie die alten Blueser bluten und verbindet das mit den Linien und Phrasen des Jazz"
    und das Eclipsed Magazin meinte "Völlig Jazz befreit und doch zu hundert Prozent Jazz."

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.
  • Fr
    23
    Feb
    2018
    20:30Jazzinstitut
  • Fr
    02
    Mrz
    2018
  • Fr
    23
    Mrz
    2018
    20:30Jazzinstitut

    Eintritt 15 € / erm. 12 € [U21 oder mit Teilhaber-Card 3 Euro]
    >> Onlinetickets über ZTIX (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Tänzelnde Musik geht neue Wege

     

    Jürgen Wuchner | Kontrabass
    Wollie Kaiser | Querflöte, Bassklarinette, Saxophone
    Daniel Schmitz  | Trompete
    Uli Schiffelholz | Schlagzeug

    Nach dem traurigen Tod seines großartigen Freundes und Schlagzeugers, Janusz Stefanski, sucht Jürgen Wuchner neue musikalische Konstellationen sein kompositorisches Material umzusetzen. Dass er dabei wieder auf den Saxophonisten Wollie Kaiser zurückgreift, ohnehin ein vertrauter und langjähriger musikalischer Wegbegleiter Wuchners, war naheliegend. Den Trompeter Daniel Schmitz hatte Wuchner zuletzt in die Großformation United Colors of Bessungen berufen, die beim diesjährigen DAzz Festival ein begeisterndes Abschlußkonzert bot. In dem Frankfurter Schlagzeuger Uli Schiffelholz, seit 2010 Mitglied im Jazzensemble des Hessischen Rundfunks, hat Wuchner sogar einen würdigen Nachfolger Stefanskis gefunden, der zudem durch viele Kooperationen mit Wuchners tänzerischer, oft humorvoller Musik bereits bestens vertraut ist.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.
  • Fr
    20
    Apr
    2018
    20:30Jazzinstitut

    Termin: Freitag, 20. April 2018, 20:30 Uhr
    Ort: Gewölbekeller im Jazzinstitut, Bessungerstrasse 88d, Darmstadt
    Eintritt frei

    Jazz Minds

    Volker Brand | Tensorsaxophon
    Karsten von Lüpke | Piano
    Udo Kaczerowski | Kontrabass
    Max Jentzen | Schlagzeug

    Der aus Marburg stammende Saxophonist Volker Brand erlernte mit zehn Jahren zunächst das Klarinettenspiel und wechselte dann zum Tenorsaxophon. Bereits in jungen Jahren zeigte er leidenschaftliche Präsenz in der Jazz-Szene seiner Heimatstadt und ist seit 2003 vor allem in Frankfurt aktiv. Zu seinen Vorbildern zählt er Zoot Sims, Stan Getz und Coleman Hawkins. Zusammen mit den drei anderen Musikern aus Frankfurt und Rhein Main spielt er seit Jahren in verschiedenen Bandprojekten mit Schwerpunkt auf Modern Jazz und Swing

    Wenn also etwas sicher ist bei der heutigen Bessunger Jam Session, dann ist dies, dass sowohl im Opener-Set des Volker Brand Quartetts wie auch in der anschließenden offenen Jam Session heftigst geswingt wird. Keine schlechte Motivation zu einem Besuch im Gewölbekeller des Jazzinstituts!

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Sa
    28
    Apr
    2018
    20:30Jazzinstitut

    Termin: Samstag, 28. April 2018, 20:30 Uhr
    Ort: Gewölbekeller im Jazzinstitut, Bessungerstrasse 88d, Darmstadt
    Eintritt frei

    Outline 18

    Foto: Peter Gerhard©

    Anke Schimpf | Altsaxophon, Querflöte
    Frauke Kühner | Tenorsaxophon
    Michael Bossong | Sopransaxophon
    Christian Ries | Gitarre
    Uli Partheil | Klavier
    Michael Distelmann | Bass
    Max Appel | Schlagzeug

     

    Das "Frühlingserwachen" gehört mittlerweile beinahe schon zu den historischen Volks- und Straßenfesten in Darmstadt südlichem Stadtteil Bessungen. Ein Ereignis, bei dem eine Nacht lang die Livemusik dieses ohnhin kulturell so lebendige Quartier rund um Orangerie und Bessunger Jagdhof regiert. Neben Jazzinstitut, Jagdhofkeller und Knabenschule spielt in vielen Kneipen handgemachte Musik bei freiem Eintritt.

    Outline ist die sich ständig wandelnde Allstar-Besetzung des Vereins zur Förderung des zeitgenössischen Jazz in Darmstadt e.V., denn hier greifen die Veranstalter noch selbst zu den Instrumenten. Förderverein und das Jazzinstitut Darmstadt laden heute im Gewölbekeller eine Darmstädter zum Konzert. Dafür entfällt im April die bei Musikerinnen und Musiker der Rhein-Main-Region so beliebte Bessunger Jam Session.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.
  • Fr
    04
    Mai
    2018
    20:30Jazzinstitut
  • Fr
    25
    Mai
    2018
    20:30Jazzinstitut

    Termin: Freitag, 25. Mai 2018, 20:30 Uhr
    Ort: Gewölbekeller im Jazzinstitut, Bessungerstrasse 88d, Darmstadt
    Eintritt frei

    Jürgen Wuchners Mingus Workshop Band

    Seit vielen Jahren schon arbeitet Bassist Jürgen Wuchner mit diesem vielköpfigen Ensemble, das sich aus Amateurmusiker/innen aus dem Rhein-Man-Gebiet zusammensetzt. Was ursprünglich als musikalische Reminiszenz an Kontrabass-Legende Charles Mingus und dessen agile Mingus-Bigband gedacht war, ist nach vielen Jahren des Zusammenspiels inzwischen weit mehr als eine reine Repertoire-Band. Viele Stücke aus Wuchners Feder, aber auch anderer großer Komponisten der Jazzgeschichte gehören zu ihrem Programm.

    Anschließend laden der Förderverein Jazz e.V. und das Jazzinstitut Darmstadt Musikerinnen und Musiker am letzten Freitag des Monats zum zwanglosen Musizieren vor Publikum bei freiem Eintritt, das diesmal unter dem weit gefassten Motto ALL MUSIC stehen soll.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.
  • Fr
    01
    Jun
    2018
    20:30Jazzinstitut

    Termin: Freitag, 1. Juni 2018, 20:30 Uhr
    Ort: Gewölbekeller im Jazzinstitut, Bessungerstrasse 88d, Darmstadt
    Eintritt 15 € / erm. 12 € [U21 oder mit Teilhaber-Card 3 Euro]
    >> Onlinetickets über ZTIX (zzgl. 10% VVK Gebühr)

     Ein Wald voll unglaublicher Töne

     

    Richard Koch (tr, comp)
    Michael Hornek (p) 
    Kalle Enkelmann (b) 
    Moritz Baumgärtner (dr)

    Die Trompete sucht immer das Holz, sagt Richard Koch. Einen natürlichen Resonanzraum. Na, und wo findet der Mensch das Holz?! Im Wald. Albumtitel gefunden. Wald erscheint im März 2018. Der in Österreich geborene und seit über 20 Jahren in Berlin lebende Trompeter hat die Stücke auf seinem Debütalbum tatsächlich auch im Wald komponiert. Und zwar nicht in einem naheliegenden Forst in Brandenburg oder Mecklenburg, sondern auf der niederländischen Insel Vlieland.

    Melancholie und Witz übergeben seine Quartettmitglieder einander wie einen kostbaren Staffelstab, dabei hat der Herr Koch immer einen klaren Ton auf den Lippen und ein offenbar großes Vergnügen daran, im Klangwald mit allen Elementen zu verschmelzen und zu verwachsen. Vieles wirkt in seinem Quartett kindlich verspielt, rappelnd und aufbrausend wie im Willem Breuker Kollektief. Wir befinden uns schließlich auf einer niederländischen Insel. Aber bevor es zu clownesk wird, spielt Richard Koch lieber wieder weiterkomponierte, besinnliche Fugen der Photosynthese vor, die ihm erst gestern die Waldvögel mit auf den Weg gegeben haben. Aber nicht nur die Vögel - der ganze Wald musiziert! Ein komplexes, organisches System. Ein Orchester!

    Das Richard Koch Quartett ist eine der großen Entdeckungen des Berliner Jazzjahrs 2018 und hoffentlich noch weit darüber hinaus. Mit dem Schlagzeuger Moritz Baumgärtner,
    dem Pianisten Michael Hornek und dem Bassisten Kalle Enkelmann verfügt das Quartett über alle musikalischen Fähigkeiten, die Musik des Waldes ewig formvollendend in unsere Städte zu tragen.  Auf so einer Bühne steht man schließlich auch in einem Stück Wald. Richard Koch steht ansonsten gerne mit dem Andromeda Mega Express Orchestra auf der Bühne. Und die sehr gerne mit The Notwist. Aber auch mit Peter Fox oder den Beatsteaks hat er immer wieder zusammengearbeitet. Und falls Sie auf dem neuen Nils Frahm Album eine Trompete hören, dann wird es sicher auch die von Richard Koch sein. Ein umtriebiger Trompeter.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.
  • Fr
    08
    Jun
    2018
    19:00Bessunger Jagdhof vor dem Jazzinstitut und Jagdhofkelle

    Termin: Freitag, 8. Juni 2018, 19:00 Uhr
    Ort: Bessunger Jagdhof vor dem Jazzinstitut und Jagdhofkeller,
    Eintritt frei

    Europa in Darmstadt – Festwoche der Partnerstädte

    Jazz & the Cities: Graz – Darmstadt

    Michael Kahr | Komposition, Klavier
    Jürgen Wuchner | Komposition, Bass
    Michael Bossong | Sopransaxophon
    Anke Schimpf | Altsaxophon, Flöte
    Frauke Kühner | Tenorsaxophon
    Rüdiger Schwenk | Baritionsaxophon
    Christian Ries | Gitarre
    Max Appel | Schlagzeug

    Foto: Michael Kahr Promo©

    Das Projekt Jazz & the Cities ist eine aktuelle künstlerische Zusammenarbeit von Jazzinstitutionen und -musikerInnen aus Graz und Darmstadt. Ein gemeinsam erarbeitetes Konzertprogramm wird im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50. Jubiläum der Städtepartnerschaft am 17. Mai 2018 in Graz und am 8. Juni 2018 in Darmstadt präsentiert.

    Der Darmstädter Beitrag wird von Outline 18, dem Ensemble des Vereins zur Förderung des zeitgenössischen Jazz in Darmstadt, unter der Leitung von Jürgen Wuchner koordiniert. Der Grazer Beitrag basiert auf Ergebnissen eines künstlerischen Forschungsprojekts des österreichischen Wissenschaftsfonds „Jazz & the City: Identität einer Jazz(haupt)stadt“ und wird vom Grazer Pianisten, Komponisten und Musikwissenschafter Michael Kahr geleitet.

    Bei Regen findet das Konzert im Jagdhofkeller statt.

    Blues-Power mit Jimmy's Gang aus Alkmaar

    Jimmy Martin Sterman | Gesang
    Pete Becker | Gitarre
    Erik Heskens | Bassgitarre
    Erwin Aubroeck | Hammondorgel
    Pieter Voogt | Schlagzeug

    Foto: Peter Putters©

    Seit über 40 Jahren sind sie bereits auf den Bühnen Hollands unterwegs. Sie lassen sich inspirieren von den Allman Brothers, von Joe Bonamassa und Willy de Ville und schmieden daraus ihren eigenen unverwechselbaren Stilmix: „Rhythm & Blues & Southern Rock“. Bluesgetränkte Partystimmung ist angesagt, wenn Jimmys Gang aus Alkmaar im Bessunger Jagdhofkeller den Jazz- und Bluestag der Partnerstädte beschließt. Darmstädter Bluesmusiker sind herzlich zur Session eingeladen.

    ab ca. 21 Uhr im Bessunger Jagdhofkeller, Eintritt frei.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V. anlässlich der Partnerschaftswoche
  • Fr
    22
    Jun
    2018
    20:30Jazzinstitut

    Temathé

    Termin: Freitag, 22. Juni 2018, 20:30 Uhr
    Ort: Gewölbekeller im Jazzinstitut, Bessungerstrasse 88d, Darmstadt
    Eintritt 15 € / erm. 12 € [U21 oder mit Teilhaber-Card 3 Euro]
    >> Onlinetickets über ZTIX (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Conversations

    Foto: Ignacy Matuszewski ©

    Adam Pieronczyk (sax)
    Jan Oestreich (b)
    Christian Fischer (dr)

    Adam Pieronczyk gehört zu den wichtigsten und kreativsten Musikerpersönlichkeiten der heutigen polnischen Jazzszene. Als führender Saxophonist, Komponist und Bandleader beeindruck er Publikum wie Musikkritik gleichermaßen und erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen.

    Sein kraftvolles und warmes Spiel verbindet Virtuosität, musikalischen Intellekt und Emotionalität in absolut eigenständiger und unverwechselbarer Weise. Die herausragende musikalische Klasse Adam Pieronczyks machte ihn schnell zu einem der gefragtesten Musiker der internationalen Jazzwelt. So arbeitete er mit Größen wie Miroslav Vitous, Sam Rivers, Leszek Mozdzer, Tomasz Stanko, Gary Thomas, Greg Osby, Archie Shepp, Ted Curson, Bobby McFerrin, Anthony Cox, Ed Schuller oder Joey Calderazzo.
    Seine internationale Konzerttätigkeit führte ihn zu Festivals und Tourneen in ganz Europa, Marokko, Israel, Brasilien, Mexiko und den USA. Zahlreiche preisgekrönte CD-Produktionen dokumentieren das überaus kreative und facettenreiche Schaffen.

    Mit dem Kontrabassisten Jan Oestreich und dem Schlagzeuger Christian Fischer verbindet Adam Pieronczyk eine langjährige tiefe Freundschaft. Die musikalische Zusammenarbeit begann bereits in den frühen 1990er Jahren. Ihre gemeinsam gegründete Formation „Temathé“ gehörte zu den interessantesten und eigenständigsten Jazzensembles ihrer Zeit. Das hochenergetische und expressive Interplay begeisterte Publikum wie Kritiker gleichermaßen, 1996 erschien die CD „Water Conversations“.

    Neben Club- und Festivalauftritten absolvierte „Temathé“ ausgedehnte Konzertreisen nach Polen, Frankreich, Luxembourg sowie Belgien und arbeitete u.a. mit Archie Shepp, Ted Curson sowie Leszek Mozdzer zusammen.In den Folgejahren traten Adam Pieronczyk, Jan Oestreich und Christian Fischer immer wieder sowohl im Trio, als auch mit dem Pianisten Oliver Maas und Trompeter Daniel Schmitz auf.

    Unter dem Titel „Conversations“ präsentieren Adam Pieronczyk, Jan Oestreich und Christian Fischer nun ihr neues Programm.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

  • So
    08
    Jul
    2018
    18:00Bessunger Jagdhof, bei schlechtem Wetter im Jagdhofkeller

    Termin: Sonntag, 8. Juli 2018, 18:00 Uhr
    Ort: Bessunger Jagdhof, bei schlechtem Wetter im Jagdhofkeller
    Eintritt frei

    Wilson de Oliveira Quartett - Wilson de Oliveira - Darmstaedter Jazzherbst

    Wilson de Oliveira | Saxophon
    Dieter Kociemba | Gitarre
    Uli Schiffelholz | Schlagzeug
    Jürgen Wuchner | Bass

    Der Tenorsaxophonist und Klarinettist Wilson de Oliveira Quartett gehört schon seit Jahrzehnten zur Rhein-Main Jazzszene. Nach dem Studium für klassische Klarinette und Komposition wechselte de Oliveira zur hr-Bigband, für die er sowohl als herausragender Solist als auch als Arrangeur tätig war. Seit seiner Pensionierung ist er regelmäßiger Gast auch in Darmstadt. Gemeinsam mit Thomas Cremer, hat er die Leitung der Frankfurt Jazz Big Band übernommen und tritt mit der Frankfurt Jazz Connection auf.

    Mit einem Quartett aus Darmstädter und Frankfurter Musikern spielt er modernen Jazz mit Einflüssen des perkussiven Candombe aus Uruguay.  Was für die Argentinier der Tango und für die Brasilianer der Samba, ist für die Uruguayer der Candombe, der durch die afrikanischen Sklaven nach Südamerika kam. Der Candombe wurde mittlerweile sogar ins Weltkulturerbe aufgenommen.

    Wie schon im vergangenen Jahr lädt das Jazzinstitut parallel zu einem Tag der Offenen Türe ein. Am 8. Juli wird dabei letztmalig die Ausstellung mit Zeichnungen und Gemälden von Walter A. Schmidt in der Jazzgalerie gezeigt. Doris Schröder vom Jazzinstitut bietet dazu eigens ab 17 bis 20 Uhr Führungen durch die Ausstellug an.

    Eine Veranstaltung des Förderverein Jazz e.V. und dem Resto Belleville

     

  • So
    05
    Aug
    2018
    18:00Termin: Sonntag, 8. Juli 2018, 18:00 Uhr Ort: Bessunger Jagdhof, bei schlechtem Wetter im Jagdhofkeller Eintritt frei

    Termin: Sonntag, 5. August 2018, 18:00 Uhr
    Ort: Bessunger Jagdhof vor dem Jazzinstitut und Jagdhofkeller,
    Eintritt frei

     

    Jan Beiling | Saxophon
    Sven Claussen | Gitarre
    Christoph Schöpsdau | Orgel
    Jens Biehl | Schlagzeug

     

    Jazzy, groovy, soulful: Bei "Organtic" geht die Musik direkt durch den Bauch in die Beine. Blues und Funk, Cannonball Adderley und James Brown, Michael Brecker und Marvin Gaye verschmelzen zu einer aufregenden Mischung, hinzu kommen zahlreiche  Eigenkompositionen. Ein funky Saxophon, coole Gitarrenlicks, eine blubbernde Orgel und Mr. Groove himself am Schlagzeug sorgen für einen heißen Konzertgenuss!

    Wie schon im vergangenen Jahr lädt das Jazzinstitut paralell zu einem Tag der Offenen Türe ein. Neben öffentlichen Führungen durch Europas größtes Jazzarchiv wird am 5. August auch die neue Ausstellung "Local Arts II" mit Skulpturen und Gemälden von Hardy "Meister" Zech und Holger Henning in der Jazzgalerie und im Gewölbekeller unter dem Jazzinstitut eröffnet.

     Eine Veranstaltung des Förderverein Jazz e.V. und dem Resto Belleville

     

  • Fr
    10
    Aug
    2018
    20:30Gewölbekeller im Jazzinstitut, Bessungerstrasse 88d, Darmstadt

    Termin: Freitag, 10. August 2018, 20:30 Uhr
    Ort: Gewölbekeller im Jazzinstitut, Bessungerstrasse 88d, Darmstadt
    Eintritt 15 € / erm. 12 € [U21 oder mit Teilhaber-Card 3 Euro]
    >> Onlinetickets über ZTIX (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Party Next Door

     

    Matthias Vogt | Piano, Komposition
    Andreas Büschelberger | Bass
    Volker Schmidt | Schlagzeug

     

     

    Markus Jäger schrieb im Darmstädter Echo:

    Seit fast 20 Jahren spielen Matthias Vogt, Andreas Büschelberger und Volker Schmidt mittlerweile zusammen und sind längst eine feste Größe nicht nur in der hiesigen Jazz-Landschaft. Vogts träumerisch-melancholische Piano- und Synthesizer-Sounds, Büschelbergers treibender Bass und Schmidts prägnantes Schlagzeugspiel sind ein Garant für ebenso anspruchsvollen wie eingängigen Jazz mit Einflüssen aus Elektro, Funk und Pop.

    Eine Veranstaltung mit Unterstützung des Fördervereins Jazz e.V.

     

  • Fr
    31
    Aug
    2018
    20:30Jazzinstitut

    Opener Band: Jünemann/Ismaeel/Partheil/Wuchner/Ates-Quintett

    Foto: Ulli Jünnemann Promo©

    Ulli Jünnemann | Saxophon
    Nabeel Ismaeel | Oud
    Uli Partheil | Piano
    Jürgen Wuchner | Bass
    Bülent Ates | Schlagzeug

    Seit vielen Jahren leiten Uli Partheil und Jürgen Wuchner sehr erfolgreich die Darmstädter Jazz & Popschool, die ihr Kursangebot zumeist in der Bessunger Knabenschule offeriert. Zum neuen "Schuljahr" begrüßen die beiden Darmstädter Jazzmusiker zwei neue Dozenten, die sich bei einem gemeinsamen Auftritt zum Auftakt der Bessunger Jam Session musikalisch vorstellen. Anschließend gehört die Bühne im Gewölbekeller unter dem Jazzinstitut allen engagiert-improvisierenden Gästen bei der traditionellen Jam Session.

    Den Mainzer Saxophonisten Ulli Jünemann kennen viele Darmstädter bereits als versierten Solisten etwa aus Jürgen Wuchners United Colors of Bessungen. Mit seinem eigenen internationalen Quartett Boo Hoo (u.a. mit dem Gitarristen Jeanfrançois Prins) spielt er auf allen Kontinenten mit illustren Kollegen wie Adam Nussbaum, Jasper Van't Hof, John Ruocco oder Ingrid Jensen.

    Nabeel Ismaeel kam erst vor wenigen Jahren als Flüchtling aus Syrien nach Deutschland. Der Neu-Hesse ist ein hochversierter Virtuose auf der arabischen Laute, der Oud. Bereits in seiner Heimat unterrichtete er Musik an der Universität in Homs. Inzwischen arbeitet er in Deutschland als Oud-Lehrer sowie als Lehrer für orientalische Musiktheorie. Ein besonderer Schwerpunkt bildet sein Engagement für den Dialog zwischen orientalischer und westlicher Musikkultur.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.
  • Fr
    07
    Sep
    2018
    20:30Jazzinstitut

    Weder Kammerensemble noch italienische Filmkomödie

    Christof Thewes | Posaune
    Rudi Mahall | Bassklarinette
    Karl-Ludwig Hübsch | Tuba
    Martial Frenzel | Schlagzeug

    Foto: Wilfried Heckmann©

    Die Besetzung klingt fast nach Kammerensemble (oder nach einer italienischen Filmkomödie von Guido Salvini), der Sound der Band jedoch eher nach Garage. Trashig und ungeschliffen liefert Quartetto Pazzo musikalische Rohdiamanten, bedient sich stilistisch wahlweise im Rock oder der Neuen Musik und schmeißt dabei die Jazztradition über Bord, um sie dann unerwartet wieder aufzunehmen. Posaunist Christof Thewes ist ein Meister der Collage, in seinen unorthodoxen Kompositionen verknüpft er beinahe-tanzbare Grooves mit verästelten Melodielinien, als Instrumentalist ist er ohnehin umwerfend. Mit dem fantastischen Rudi Mahall, dem Kölner Freigeist Karl-Ludwig Hübsch an der Tuba und Power-Drummer Martial Frenzel hat er kongenial(-verrückt)e Ausführungsgehilfen für sein Klanguniversum gefunden.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

     

  • Fr
    28
    Sep
    2018
    20:30 UhrJazzinstitut

    Ort: Gewölbekeller im Jazzinstitut, Bessungerstrasse 88d, Darmstadt
    Eintritt frei

    Holger Henning Group

    Bessunger Jam Session: The dass Sägebett goes Free-Jazz

    Holger Henning | Gitarre, Komposition
    Claudia Wittner | Gesang
    Cristóbal Gonzalez | Bass
    Thomas Hoffmann | Schlagzeug

    Wenn heute in der Galerie und im Gewölbekeller des Jazzinstituts die Ausstellung mit Bildern und Skulpturen von Hardy Zech und Holger Henning zu Ende geht, gibt es Anlass genug – zumal bei einer musischen Doppelbegabung eines der ausstellenden Künstler – die Ausstellung auch einmal zum Klingen zu bringen. Holger Henning Gitarrist, Komponist, Zeichner, Maler und Architekt eröffnet daher mit seiner Band den Konzertabend im Gewölbekeller unter dem Jazzinstitut.

    Im Zentrum stehen Texte des Bildhauers Hardy Zech. Diese wurden bereits zuvor von der Band The dass Sägebett aufgeführt und aufgenommen. Die Musikergruppe um den Jazzgitarristen Holger Henning hat sich Zechs Texte erneut vorgenommen und neu vertont. Die Musiker bringen hierbei ihre unterschiedlichen musikalischen Erfahrungen mit ein: Claudia Wittner sang und spielte Gitarre in der Formation Cadanse und im Chor Colours of Gospel. Cristóbal Gonzalez hat im Gebrüder Lux Quartett und bei Skaya gespielt - und der Schlagzeuger Thomas Hoffmann ist dem Darmstädter Publikum bekannt aus den Bands wie Swinging Tuxedos und En Haufe Leit.

    Die Musiker spielen einen Set, bevor sich im Anschluss daran die Bühne für alle anderen talentierten, willigen und mutigen Musikerinnen und Musiker zur traditionsreichen Bessunger Jam Session öffnet.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.
  • Fr
    12
    Okt
    2018
    20:30 UhrJazzinstitut

    Ort: Gewölbekeller im Jazzinstitut, Bessungerstrasse 88d, Darmstadt
    Eintritt 15 € / erm. 12 € [U21 oder mit Teilhaber-Card 3 Euro]
    >> Onlinetickets über ZTIX (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    John Stowell

    John Stowell | Gitarre
    Eberhard Petri | Gitarre
    Ralf Keidel | Querflöte
    Michael Distelmann | Kontrabass

    Das P-Trio des Gitarristen Eberhard Petri mit Ralf Keidel an der Flöte und Michael Distelmann am Bass begleitet den virtuosen Gitarren-Meister John Stowell heute bei seinem Auftritt im Gewölbekeller. Bei den Darmstädtern ist der Amerikaner, der seit den 1970er Jahren vor allem mit dem Bassisten David Friesen in der Szene unterwegs ist, bereits zum zweiten Mal Gast.

    Eine Veranstaltung der auftretenden Musiker mit Unterstützung des Fördervereins Jazz e.V.

  • Do
    18
    Okt
    2018
    20:00Jazzinstitut

    Ort: Gewölbekeller im Jazzinstitut, Bessungerstrasse 88d, Darmstadt
    Eintritt 15 € / erm. 12 € [U21 oder mit Teilhaber-Card 5 Euro]
    >> Onlinetickets über ZTIX (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Uli Partheil Trio feat. Tom Nicholas

    Duke & Monk & More

    Uli Partheil piano
    Tom Nicholas perkussion
    Hanns Höhn Kontrabass

    Tom Nicholas und Uli Partheil sind alte Freunde, die häufig miteinander gespielt haben. Anfang des Jahres sind sie sich wiederbegegnet und merkten, wie sehr es ihnen Spaß macht, gemeinsam die großen Klassiker des modernen Jazz zu interpretieren. Stücke, die die beiden schon fast ein Leben lang begleiten.
    Es freut uns besonders, dass wir auf diese Weise beim Hessischen Jazzpodium den schon lange in Darmstadt heimisch gewordenen großen amerikanischen Drummer Tom Nicholas präsentieren können. Gemeinsam mit Uli Partheil wird er seiner Leidenschaft für die Kompositionen von Duke Ellington und Thelonious Monk nachgehen. Bassist Hanns Höhn, langjähriger Begleiter in den Projekten von Uli Partheil, wird auf seine gewohnt grundsolide Weise das Trio vervollständigen.

    Thomas L. „Tom“ Nicholas wurde 1938 in Philadelphia, Pennsylvania geboren. Bereits als Teenager spielte er in der Rhythm’n’Blues-Band von Jimmy McGriff. Nach dem Wehrdienst zog er nach San Francisco, wo er mit Kenny Burrell und Michael Howell Aufnahmen einspielte. Er spielte dort auch mit Dewey Redman, John Handy, Pharoah Sanders und Eddie Moore. Anfang der 1970er in New York arbeitete er mit George Coleman und mit dem Space Shuttle Omnibus von Eddie Moore. Schallplatten mit Roland Prince und Kenny Barron. 1977 zog er nach Europa und trommelte in Lou Blackburns Gruppe Mombasa und mit der von Peter Giger initiierten Family of Percussion. Von seinem neuen Wohnsitz Darmstadt aus ging er mit Abdullah Ibrahim, Özay Fecht, Albert Mangelsdorff, Archie Shepp, Amina Claudine Myers, Wolfgang Lackerschmid, Carla Bley, Monty Waters, aber auch mit dem Vienna Art Orchestra auf Tournee. Er spielte in Jürgen Wuchners Band und in der Gruppe des gambischen Koraspielers Aziz Kujateh. Mit Anke Schimpf gründete er 2008 die Band Black & White Cooperation, mit der er mehrere Alben vorlegte.

    Hanns Höhn studierte E-Bass und Kontrabass an der Frankfurter Musikwerkstatt. Erster Bundespreisträger „Jugend Jazzt“. Engagements bei Musicals und in zahlreichen TV-Shows. Hanns Höhn war Sideman bei Ack van Rooyen, Gwilym Simcock, Julian Argüelles, Christian Weidner, Gebhard Ullmann, Daniel Erdmann, Rudi Mahall, John Schröder, Tony Lakatos, Rainer Böhm, Jean-Paul Hochstädter, Axel Schlosser, Oliver Leicht, Martin Auer, Peter Back, Oli Rubow, Martin Lejeune, Katharina Debus, Max Clouth.

     

    Uli Partheil

    Uli Partheil wurde 1968 in Darmstadt geboren. Klassische Grundausbildung an der Akademie für Tonkunst/Darmstadt. Studium von Jazz-Piano und Komposition an der Musikhochschule Mannheim. Partheil arbeitete mit Jürgen Wuchner, Matthias Schubert, Janusz Stefanski, Ack van Rooyen, Rudi Mahall, Daniel Guggenheim, Alan Jacobson, Thomas Siffling, den United Colours of Bessungen. Dozent bei den Jazz Conceptions. 2002 nominiert zum Concours Martial Solal in Paris. Darmstädter Musikpreis 2008.

  • Fr
    19
    Okt
    2018
    20:00 UhrBessunger Knabenschule

    Ort: Bessunger Knabenschule, Ludwigshöhstraße 42, 64285 Darmstadt
    Eintritt 20€ / erm. 17 € [U21 oder mit Teilhaber-Card 7 Euro]
    >> Onlinetickets über ZTIX (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    KONTRABASSQUINTETT
    Deep Thrills von fünf Virtuosen

    Jürgen Wuchner Kontrabass
    Thomas Heidepriem Kontrabass
    Matthias Akeo Nowak Kontrabass
    Stefan Kammer Kontrabass
    Norbert Dömling Kontrabass

    Für das Hessische Jazzpodium hat Jürgen Wuchner eine echte Premiere angekündigt. Die ewigen Tieftöner im Hintergrund der Band gehen aus der Deckung und zeigen, wie flexibel und vielgestaltig Bass-Spiel sein kann. Legendär war schon Wuchners BASSIC Trio mit Vitold Rek und Norbert Dömling. Jetzt legt er noch eine Schippe drauf und bringt mit vier tieftönenden Kollegen die Knabenschule zum Beben.

    Jürgen Wuchner wurde 1948 in Kleinostheim geboren. Nach Studium an der Akademie für Tonkunst spielte er in den Gruppen von Hans Koller, Heinz Sauer, Herbert Joos. Prägend war seine Zeit im Vienna Art Orchestra, wo er mit Janusz Stefanski die Rhythmusgruppe bildete. Immer wieder initiierte er neue Projekte wie das Quartett DEEP TALKING und natürlich die United Colors of Bessungen. 1992 gründete er die „Jazz Conceptions“. Wuchner war Dozent an der Akademie für Tonkunst. Hessischer Jazzpreis 2006. Darmstädter Musikpreis 2012.

    Thomas Heidepriem ist 1953 in Freiburg im Breisgau geboren. Er arbeitete mit George Gruntz, Franco Ambrosetti, Manfred Schoof, Clark Terry, Christoph Spendel, Carla Bley, Toots Thielemans, Kenny Wheeler, Jiggs Whigham, Ernie Watts, Maria João, Albert Mangelsdorff, Benny Golson, Roy Haynes und Christof Lauer. Von 1991 bis 2017 war er Mitglied der hr-Bigband. Jazzpreis Baden-Württemberg 1987. Er war Dozent an den Hochschulen für Musik in Stuttgart und in Frankfurt.

    Norbert Dömling, 1952 in Würzburg geboren, spielte mit Toto Blanke, Bireli Lagrene, Joachim Kühn, Jasper van’t Hoff, Stu Goldberg, Billy Cobham, Trilok Gurtu, Ramesh Shotam, Dom Um Romao, Christoph Lauer, Charlie Mariano, Gerd Dudek, Tony Lakatos, Toots Thielemanns, Tomasz Stanko. Spielte in „Jazz meets Tango“ und in „Fifty Fingers“ mit Ali Neander. Duo Moina & the Bass mit Sängerin Moina Erichson.

    Matthias Akeo Nowak wurde 1976 in Berlin geboren. Studierte Orchestermusik und Jazz an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim und am Queens College, New York. Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und der Jungen Österreichischen Philharmonie. Bassist bei Gunter Hampels „Next Generation“. 2008 Jahresstipendium des DAAD. Studienaufenthalt in New York. Aufnahmen für den Deutschlandfunk und WDR. Spielt im Martin Schulte Quartett, Angelika Niesciers „Sublim“, dem Stefan Schultze Large Ensemble. Zahlreiche Theater-, Film- und Orchestermusik-Produktionen.

    Stefan Kammer wurde 1964 in Ortenberg geboren. Er studierte an der Musikhochschule Köln. Nach Orchesterengagements in Leipzig, Osnabrück und Bremen ist er seit dem Jahr 2000 Solobassist am Staatsorchester Darmstadt.

    Luca Sisera ROOFER
    Nur für Schwindelfreie

    Luca Sisera Kontrabass und Komposition
    Michael Jaeger Tenorsaxofon
    Maurus Twerenbold posaune
    Yves Theiler piano
    Michi Stulz Schlagzeug

    Roofing ist ein Extremsport, bei dem Jugendliche und junge Erwachsene ohne Sicherung auf die höchsten Gebäude und Industrieruinen klettern, um sich dort zu filmen. Personen, die dieser Sportart nachgehen, werden als Roofer bezeichnet. Mit den fünf Schweizer Musikern des gleichnamigen, von Kontrabassist und Komponist Luca Sisera gegründeten Kollektivs teilen Sie die Abenteuerlust, ihre Vorliebe für das ungesicherte Terrain, für das Erforschen der „Lost Places“ der urbanen Zivilisation. Und auch das Know-How und die ausgereifte Technik, die sie in die Lage versetzen, solch schwindelerregende Höchstleistungen zu erbringen. Nonchalant vollziehen die musikalischen Extremkletterer den Spagat zwischen Jazz-Avantgarde und Traditionsbewusstsein. Das agile Quintett lotet dabei die Grenzen von Komposition und Improvisation stets aufs Neue aus. Vertrackte Rhythmen, rasante Unisono-Parts, latente Swing-Phantasien und hymnische Klangwelten sind die Versatzstücke einer komplexen, sich ständig weiter entwickelnden Musik. Ein ebenso herausfordernder wie mitreißender Stilmix. Kompromisslos, urban, gegenwärtig und absolut schwindelfrei.

    Luca Sisera ist seit 15 Jahren ein gesuchter Bassist in der Schweizer Jazz-Szene, der bereits bei mehr als 30 Studioaufnahmen mitwirkte und reiche Spielerfahrung auf Tourneen in aller Welt und bei vielen interdisziplinären Projekten sammelte. Seine Ambitionen als Komponist verwirklicht er erstmals in seiner Band ROOFER.

    Saxofonist und Klarinettist Michael Jaeger ist seit 2004 auf der Jazzszene in der Schweiz und in Europa aktiv. Mit seinem Musikerkollektiv KEROUAC brachte er bereits drei Alben bei Intakt heraus. Auch kooperiert er gerne mit Tänzern, Theater, Film und Literatur. Zusammenarbeit mit Tom Rainey, Greg Osby, Urs Leimgruber, Hans Koch, Axel Dörner, Norbert Pfammatter, Philipp Schaufelberger.

    Maurus Twerenbold wurde 1988 in Zug geboren. Er studierte Jazzposaune und Komposition an der Musikhochschule Luzern bei Nils Wogram, Adrian Mears, Gerry Hemingway und Ed Partyka. Studienaufenthalt am Conservatorium van Amsterdam. Maurus leitet sein „Maurus Twerenbold Non Harmonic Quartet“ und ist Sideman im Lucerne Jazz Orchestra, David Regan Orchestra und Lukas Brügger Jazz Orchestra. Preisträger der Friedl-Wald-Stiftung 2012.

    Yves Theiler studierte Klavier auf der Schweizer K&S Kunsthochschule für junge talentierte Musiker. Er ist interessiert an neuen Konzepten für das Format des Piano- Trios, in denen Komposition und Arrangement eine größere Rolle spielen. Seine Band YVES THEILER TRIO errang damit bereits internationale Anerkennung und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Dank seiner stilistischen Offenheit ist er auch gefragter Sideman in der Europäischen Jazz-Szene.

    Michi Stulz ist seit gut 10 Jahren auf der Jazz-Szene Europas aktiv. Seine Sensibilität für verschiedenartige musikalische Kontexte macht aus ihm auch einen idealen Schlagzeuger für Christoph Irniger’s Pilgrim, das Lisette Spinnler Quartet, das Stefan Aeby Trio und viele andere. Rege weltweite Konzerttätigkeit. Sein Wirken ist bereits auf drei Dutzend Tonträgern dokumentiert.

  • Sa
    20
    Okt
    2018
    20:00Bessunger Knabenschule

    Ort: Bessunger Knabenschule, Ludwigshöhstraße 42, 64285 Darmstadt
    Eintritt 20€ / erm. 17 € [U21 oder mit Teilhaber-Card 7 Euro]
    >> Onlinetickets über ZTIX (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    RUPP MÜLLER MARIEN
    Kunst des Ephemeren

    Olaf Rupp Elektrogitarre
    Matthias Müller posaune
    Christian Marien Schlagzeug

    Können uns nur Vogelstimmen und Naturlaute oder auch das Stampfen von Maschinen und Motoren inspirieren und eigene Reize entfalten? Können auch Geräusche Musik sein? Zu Beginn des 20. Jahrhunderts empfinden viele Künstler angesichts einer durch die Industrialisierung radikal veränderten Umwelt ein Unbehagen an der aus dem 19. Jahrhundert überkommenen Ästhetik des Schönen und Erhabenen. Sie haben das Bedürfnis, die veränderte Wirklichkeit in den Künsten zu reflektieren. Edgar Varèse fordert bereits 1916 die Emanzipation der Geräusche als Erweiterung des musikalischen Alphabets. Wenn die drei Improvisatoren Rupp, Müller, Marien heute miteinander musizieren, beziehen sie sich auch auf diese lange Tradition eines erweiterten Musikbegriffs, der das Geräuschhafte bewusst einbezieht. Sie erfinden neue Spieltechniken, um ihren Instrumenten unerhörte Klänge, Obertöne, Geräusche zu entlocken. Immer auf der Suche nach dem richtigen Ausdruck, offen für den überraschenden Zusammenklang, liegt ihre Kunstfertigkeit nicht nur in der unkonventionellen Beherrschung der Instrumente, sondern auch in einer nicht nachlassenden Wachheit für den unwiederbringlichen Augenblick des spontanen Zusammenklangs. In verschiedenen Bands und Kombinationen haben Matthias Müller, Christian Marien und Olaf Rupp bereits mit einander musiziert und immer wieder andere Konzepte erarbeitet. Nun präsentieren sich die drei in einem ganz frischen Trio: Spieler die sich bestens kennen, in einer neuen Situation, die überraschende Wege der Interaktion eröffnet.

    Olaf Rupp, Foto: Marcel Meier

    Der Autodidakt Olaf Rupp zog nach dem Studium der Sprachwissenschaften an der Universität des Saarlandes 1993 mit seiner Gitarre nach Berlin, wo er auf Musiker wie Rudi Mahall, Paul Lovens und Cecil Taylor traf. Er absolvierte mehrere Soloauftritte beim Total Music Meeting und spielte in verschiedensten Formationen mit Lol Coxhill, Marino Pliakas, Michael Wertmüller, John Zorn.

     

     

    Christian Marien, Foto: Cristina Marx

    Christian Marien, 1975 in Münster, Westfalen, geboren. Studierte Jazz-Schlagzeug in Amsterdam und Berlin, wo er seit 2000 lebt. Dort machte er sich in der Jazz-Szene einen Namen, etwa als Mitbegründer des Ensembles Olaf Ton. Mehr und mehr wandte er sich der frei improvisierten Musik zu, spielte mit Frank Gratkowski und Gebhard Ullmann. Marien ist fester Bestandteil der Berliner Improvisations- und Jazz-Szene.

    Matthias Müller, Foto: Cristina Marx

    Matthias Müller, 1971 im niedersächsischen Zeven geboren, studierte an der Folkwang Hochschule in Essen. Viele Jahre spielte er im „Deutsch-französischen Jazzensemble“ unter der Leitung von Albert Mangelsdorff. In Berlin arbeitete er mit John Edwards, George Lewis, Johannes Bauer. Mitglied des Berliner Echtzeitensemble „Splitter-Orchester“. Müller tritt auch als Interpret von Neuer Musik in Erscheinung und schreibt Musik für Theater und Tanz.

     

    UMFUNDISI
    Hommage an Sean Bergin

    Matthias Schubert Tenorsaxophon
    Tobias Delius Tenorsaxophon
    Antonio Borghini Kontrabass
    Steve Heather Schlagzeug

    „Umfundisi“ ist ein Wort aus der südafrikanischen Zulu-Sprache und bedeutet soviel wie „Prediger“. Es war der Spitzname des 2012 verstorbenen Saxofonisten, Flötisten und Geschichtenerzählers Sean Bergin. „Umfundisi“ nennt sich nun auch ein Jazzquartett um den Saxophonisten und Klarinettisten Tobias Delius, das sich zusammengetan hat, um Bergins musikalischen Nachlass lebendig zu halten und in seinem Geiste weiter zu entwickeln. Sean Bergin stammte aus einer Familie von Seefahrern. Sein Großvater war als Kapitän in Durban/Südafrika hängen geblieben, hatte immer eine Geschichte zu erzählen. In Durban begann Bergin dann bereits als Jugendlicher seine musikalische Karriere als Saxophonist und Flötist im Blue Note Club, wo schwarze und weiße Musiker gemeinsam auftraten – etwas das nach den rassistischen Gesetzen des Apartheidregimes illegal war. 1973 emigrierte er, wie so viele südafrikanische Jazzmusiker, nach London, wo er mit Dudu Pukwana und Chris McGregor arbeitete. Bergin ließ sich schließlich 1976 in Amsterdam nieder, wo er bald zum inneren Kreis der Szene um den Jazztempel des „Bimhuis“ zählte und auch eng mit Tobias Delius befreundet war. Delius gehörte denn auch zur Besetzung von MOB (»My Own Band«), seines 1986 gestarteten Bandprojekts, mit dem Bergin bis heute am meisten in Verbindung gebracht wird und zu dem neben Bergin und Delius auch Musiker wie Han Bennink, Wolter Wierbos, Phil Minton und Maggie Nichols gehörten. Zusammen zelebrierten sie eine verrücktschöneMixtur aus allem, was der Jazz an Spielweisen zwischen Freiheit und Tradition zu bieten hat.

    Sean Bergin starb nach längerer Krankheit im Alter von 64 Jahren am 1. September 2012 in Amsterdam. Das Quartett Umfundisi bringt nun seine wunderbare Musik zurück auf die Konzertbühnen.

    Landesjazzpreis 2018 an Matthias Schubert

    Besonders stolz sind wir, in dieser Band auch den designierten Preisträger des Hessischen Landesjazzpreis 2018 präsentieren zu können. Der 1960 in Kassel geborene Saxophonist und Komponist Matthias Schubert ist in Darmstadt durch Konzerte in den verschiedensten Formaten bestens bekannt, zuletzt in diesem Sommer als Dozent der Jazz Conceptions. Wir gratulieren herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung für einen weltweit geschätzten Instrumentalisten und Komponisten und bewundern seine kontinuierliche, seit Jahrzehnten währende Suche nach immer neuen musikalischen Ausdrucksformen, seine konsequenten und absolut eigenständigen Klangforschungen und seine stilistische Bandbreite.
    Die Preisverleihung wird am 2. November um 20 Uhr im Stadttheater Rüsselsheim stattfinden.

  • Fr
    26
    Okt
    2018
    20:30 UhrJazzinstitut

    Ort: Gewölbekeller im Jazzinstitut, Bessungerstrasse 88d, Darmstadt
    Eintritt frei

    Marie Luise Stephan | Cello
    Tobias Doch | Gitarre
    Niklas Traser | Trompete
    Henrik Jourdan | Orgel
    Johannes Zimmer | Piano
    Oskar Partheil | Schlagzeug
    Jan Möller | Bass

    Die Schuljazzcombo des Ludwig -Georgs Gymnasiums, das übrigens in den 1950er Jahren die erste Darmstädter Schule mit einer Schülerjazzband war, eröffnet die Session mit Stücken des legendären Gitarristen Wes Montgomery. Im Anschluss dürfen dann auch Musikerinnen und Musiker jeden Alters zeigen wie sie unser Gewölbe (hohen Alters) zum Klingen bringen. Dennoch gilt für diesen Abend das Motto: "Jugendsession - Vorfahrt für Jugendliche, Erwachsene geduldet"

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.
  • Fr
    16
    Nov
    2018
    20:30 UhrJazzinstitut

    Ort: Gewölbekeller im Jazzinstitut, Bessungerstrasse 88d, Darmstadt
    Eintritt 15 € / erm. 12 € [U21 oder mit Teilhaber-Card 3 Euro]
    >> Onlinetickets über ZTIX (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Chamberimpclash als telepathisch unterlegte Klangsprache

    Jan Klare | Saxophon
    Bart Maris | Trompete
    Elisabeth Coudoux | Cello
    Wilbert de Joode | Kontrabass

    Als Bart Maris, Jan Klare, Wilbert de Joode und Michael Vatcher 2004 die Band 1000 gründeten, war ihre Besetzung noch klar an das legendäre Ornette Coleman Quartett angelehnt. 1000 spielte aber von Beginn an Kompositionen, die eigentlich für Improvisationsmusik ungeeignet waren
    – z.B. Stücke von Wagner, Bach, Bennett oder Monteverdi. So etablierten sie durch spektakuläre Interpretationen dieses Materials schon früh einen unverkennbaren eigenen Gruppenstil.

    Die Art und Weise wie 1000 improvisierend und adhoc Form gestaltete, beeindruckte von Anfang an das Publikum und die Kritiker gleichermaßen. Im Laufe eines Jahrzehnts erlernte diese Formation einen beinah telepathischen Umgang miteinander – eine intuitive Sprache, die
    fließend Textur mit Energie und Subtilität balanciert.

    Als Michael Vatcher 2017 nach NYC ging war die Band erschüttert. Nach so vielen Jahren der Vertiefung war die Möglichkeit ihn zu ersetzen und nahtlos weiter zu machen nicht gegeben. Andererseits wollten die verbleibenden drei Musiker nicht aufhören und holten sich anstelle des Schlagzeugers die Cellistin Elisabeth Coudoux ins Quartett. Der neue Sound überzeugte alle Beteiligten und das Umfeld sofort, so dass 1000 zuletzt, mit etwas erweitertem Setting, beim moers festival 2018 einen gefeierten Auftritt hinlegten.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.
  • Fr
    23
    Nov
    2018
    20:30 UhrJazzinstitut

    Ort: Gewölbekeller im Jazzinstitut, Bessungerstrasse 88d, Darmstadt
    Eintritt 15 € / erm. 12 € [U21 oder mit Teilhaber-Card 3 Euro]
    >> Onlinetickets über ZTIX (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Musik zwischen Freiraum und Verdichtung, Puls und Atem

    Esther Bächlin | Klavier
    Stephanie Wagner | Querflöte
    Gina Schwarz | Kontrabass
    Ingrid Oberkanins | Perkussion

    Diese neue internationale Womenband vereint Virtuosität, Spielfreude und Spontaneität. Abwechslungsreiche, farbige Eigenkompositionen und ein ausgesprochen dynamisches Zusammenspiel prägen den Bandsound. Die Stücke der vier Musikerinnen ergänzen sich hierbei aufs Beste: eine impressionistische, farbenreiche Harmonik mit Tendenz zu dunkleren
    Schattierungen, verschlungene filigrane Melodien, luftige ungerade Rhythmen und sperrige Grooves, mal ästhetisch, mal quirlig. Der reichhaltige musikalische Spielplatz wird von der Band lustvoll ausgelotet, die Spielideen in großen Spannungsbögen weiter gesponnen.
    Jenseits von Klischees entsteht so ein intelligentes kollektives Interplay mit Raum für kontrastreiche Solopassagen- eine Musik, die den Zuhörenden in den Sog des kreativen Augenblicks hineinzieht.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.
    Mit finanzieller Unterstützung durch die FONDATION SUISA
  • Fr
    30
    Nov
    2018
    20:30 UhrJazzinstitut

    Ort: Gewölbekeller im Jazzinstitut, Bessungerstrasse 88d, Darmstadt
    Eintritt frei

    Jan Jansohn | Gitarre
    Christian Hamm | Saxophon
    Michael Frassine | Schlagzeug
    Ralf Witte | Kontrabass

    Das Jan Jansohn Quartett wickelt sein Publikum mit leisem Charme um den Finger. Entspannte Gitarrenklänge des Bandnamensgebers Jan Jansohn werden gekonnt ergänzt durch dynamische Saxophoneinlagen von Christian Hamm. Ralf Witte und Michael Frassine runden den Klangraum des Quartetts mit den tiefen Tönen des Kontrabasses und perkussiven Finessen ab. Die vier Musiker lernten sich beim Studium kennen – sie zaubern seitdem Stücke aus eigener Feder und interpretieren Jazz-Größen wie z.B. Biréli Lagrène oder Joshua Redman. Jüngst wurde das neue Album “Takes N’Breaks“ mit ausschließlich eigenen Stücken fertiggestellt.

    Im Anschluss ist die Bühne offen für die monatliche Bessunger Jam Session.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.
  • Fr
    14
    Dez
    2018
    20:30 UhrJazzinstitut

    Ort: Gewölbekeller im Jazzinstitut, Bessungerstrasse 88d, Darmstadt
    Eintritt 15 € / erm. 12 € [U21 oder mit Teilhaber-Card 3 Euro]
    >> Onlinetickets über ZTIX (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Die reinigende Renaturierung der Stile

    Foto: Christine Wick©

    Johannes Fink | Cello
    Gerhard Gschlössl | Posaune
    Moritz Baumgärtner | Drums
    Greg Cohen | Kontrabass

    Das hatte sich Dr. Carter Moffett auch nicht träumen lassen, dass sein ursprünglich 1886 als medizinisches Gerät erdachter "Stimmverbesserer" zur Auflösung stimmlicher Blockaden, von ihm Ammoniaphone genannt, von diesen vier versierten Berliner Herren als Klangverbesserer umgedeutet würde.

    Aber dadurch dass die Protagonisten mit so erstaunlich unterschiedlichen Musikgrössen wie Lee Konitz oder Seeed, Alexander von Schlippenbach oder Max Herre, Ornette Coleman und Tom Waits, Joachim Kühn, Bonaparte oder Albert Mangelsdorff zusammenspielten, scheinen sie mit ihrer Formation vielmehr auch noch eine Auflösung der musikalischen Grenzen zu bewirken, welches mit der reinigenden Renaturierung der verschiedenen Stilistiken einhergeht.

    Fink, Gschlössl, Baumgärtner und Cohen ergötzen sich - Groove-unterlegt - an der Schönheit des Klanges, gestalten atmosphärisch-transzendental die Gegenwart. Zur genaueren Beschreibung schafft hier nur das eigene Erleben der Vielfältigkeit des musikalischen Ergebnisses Abhilfe.

    War ,Ammoniaphone’ im einsetzenden Industriezeitalter noch als physisch heilendes Objekt kreiert, findet es sich nun als universelles Medium, geschaffen von vier Individualisten auf der Suche nach dem allumfassenden musikalischen Faktor wieder.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.
  • Fr
    21
    Dez
    2018
    20:30 UhrJazzinstitut

    Ort: Gewölbekeller im Jazzinstitut, Bessungerstrasse 88d, Darmstadt
    Eintritt frei

    Den traditionellen Abschluss des Session-Jahres leitet, wie in jedem Jahr, das aus dem neu gewählten Vorstand des Vereins zur Förderung des zeitgenössischen Jazz  bestehendes Trio ein.

    Seit der Mitgliederversammlung des Vereins am 28.11. steht nun auch die Besetzung des Vorstandstrios fest. 1. Vorsitzender Reiner Lenz an der Bluesharp, 1. Beisitzer Christian Ries an der Gitarre und dem 2. Beisitzer Uli Partheil am Piano.

    Dazu verteilt das Jazzinstitut Darmstadt Geschenke, Kerzen beleuchten die ohnehin heimelige Atmosphäre im weihnachtlich-stimmungsvollen Gewölbekeller.

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.

     

  • Fr
    28
    Dez
    2018
    20:30 UhrJazzinstitut

    Ort: Gewölbekeller im Jazzinstitut, Bessungerstrasse 88d, Darmstadt
    Eintritt 15 € / erm. 12 € [U21 oder mit Teilhaber-Card 3 Euro]
    >> Onlinetickets über ZTIX (zzgl. 10% VVK Gebühr)

    Double Trouble: Acoustic Blues vs. Funky Style

    Holger Henning | Gitarre
    Thomas Heldmann | Kontrabass
    Rainer Lenz | Bluesharp
    &
    Henner Keim | Saxophone & Keyboards
    Eckardt Keim | E-Bass
    2 mal Thomas Hoffmann | Schlagzeug

    Thomas Heldmann und Rainer Lenz bilden gewöhnlich das Rückgrat der sehr erfolgreichen Darmstädter Bluesformation Papa Legba's Blues Lounge. Akustisch verstärkt durch den Gitarristen Holger Henning und Schlagzeuger Thomas Hoffmann wird daraus eine Akustikband, die sich versiert zwischen Blues und Jazz hin und her bewegt, wodurch kein noch so unentdeckter Song aus dem Standardrepertoire unzähliger Blues- und Jazzgrößen lustvoll unbeachtet bleibt.

    Jazz, Rock, Soul, Funk & Blues - Für eine spannende und groovige Mischung aus all diesen musikalischen Elementen sorgen die Mitglieder des neu formierten Trios "Breakin´ News" seit Ende 2017. Die drei Musiker aus Darmstadt und Frankfurt können auf erfolgreiche gemeinsame Banderfahrungen aus vier Jahrzehnten verweisen. Sie spielten und spielen gemeinsam in den Formationen "Mick Schwarz Band", "Stoja", "Phonk" und "Swinging Tuxedos" zunächst in Marburg und danach in Frankfurt und Darmstadt.  Was hat die Musik der "Breakin' News" zusätzlich zu stilistischer Vielfalt, zu Erfahrung, Können und Spielfreude ihrer drei Musiker noch vorzuweisen? Sie geht ins Gehör und in die Beine und damit ab wie ein Zäpfchen!

    Wenn es das Publikum möchte, spielen die sechs Musiker der beiden Bands auch noch ein oder zwei Titel zusammen.  

    Eine Veranstaltung des Fördervereins Jazz e.V.